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@m_drabe@bildung.social

Post #1515275

2026-04-09 07:17 UTC

#FediLZ ...„(es herrscht) flächendeckend eine Kultur der Leistungsaversion, Underperformer gelten als Vorbilder und Gewissenhafte als Streber, Nichtleistung (wird nicht) mit der Note „ungenügend“ sanktioniert. (...) In einer Gesellschaft, in der das Plagiat den Doktorgrad und der Abbruch die Karriere ersetzt, ist das „Ungenügend“ der Schüler und Studenten nur noch das folgerichtige Echo auf die Nichtleistung der Entscheidungsträger.“ In: https://www.welt.de/kultur/plus69d4c1c8aeb40a828f748788/bildung-in-deutschland-wir-mussten-ein-ganzes-buch-lesen-beschwert-sich-der-student.html bzw. https://archive.ph/g2cjz

Replies (3)

  • @m_drabe "Schönes" Thema ... heute morgen wurde im MoMa das Thema toxische Männlichkeit angesprochen ... Ich möchte sowieso auf der Schulhomepage eine Kolumne aufbauen, um die Kinder mal positiv zu beeinflußen. Und da passt das ja auch. Anstatt die Leistung zu glänzen lieber ein Negativ-Vorbild sein. Oder eben auf "Männlich" machen.

    Open ##1686922

  • @m_drabe Die Überschrift ist ja Gold wert "„Wir mussten ein ganzes Buch lesen!!!“, beschwert sich der Student" 😄

    Open ##1686924

  • @lila@bildung.social 2026-04-09 13:48

    @m_drabe Diese Abwärtsspirale bei den Leistungen der Kinder und Jugendlichen habe ich an meinem Gymnasium auch. Ich dachte immer das wäre nur mein Empfinden weil ich nun mit über 50 zu den Alten gehöre. Aber Pisa und andere Vergleichsstudien (z. B. Kompetenztest und BLF in Sachsen) zeigen es auch statistisch sicher. Es ist für die Gesellschaft auch cool geworden schlecht in Mathe zu sein und Bücher nicht gelesen zu haben (Filme, Talk Shows, Serien, insta, tiktok...). Anstrengung lohnt nicht?

    Open ##1686925