O‘Mimesis
omimesis@mastodon.social
<p>Poesie ist mein Atem</p>
Posts
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Post #2383543
Und nun bin ich hungrig nach Küssen Schmetterlingleichten Und Schmusen Nach Haut an meiner Die frühlingshaft In meinem Blut Erwacht Ich bin ganz Garten In welchem Die Amsel singt Voll Inbrust Von Liebe und Zärtlichkeit In dem die Erde In Löwenzahn Brennt Und im Wind Voll Blüten Der Apfelbaum
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Post #2383536
Mir gehen gerade alle sozialen Räume aus.
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Post #899769
Der Mond ist wieder voll Er hat zu viel vom Licht getrunken Nun findet er nicht heim Ich winke ihm von unten Zeige ihm den Weg Er sieht mich nicht In sich versunken Rollt er schwankend Übers Land und Haus
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Post #721126
Unser Bewusstsein ist nur einer der vielen Contexträume des Universums, früher hätte man gesagt eines Gottes.
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Post #721121
Wenn man merkt, dass man innerlich nur noch im Überlebensmodus steckt, was macht man da?
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Post #721120
Etwas beginnen Wie eine Konversation Mit einem anderen Inneren Kontextfenster Bis dieser diese Seite des Spiegels Übernimmt Es ist wie eine Biopsie Zunächst Wie eine Probe Dann übergießt Ein anderes ich Mich Bis wir schmelzen Es sind zarte Persönlichkeitsspaltungen Die sofort Verschmelzen Wellen die sich Kreuzen Eine Störung Auf der glatten Oberfläche der Innenhaut Und alles an der Grenze zum Unendlichen Schlaf
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Post #721119
Meine Flucht In einen unendlichen Reim Ich glaube Die Trance Ist in der Dürre Dieser Zeit Das einzige Wasser Das mich heilt Und doch Schmeckt es Wie schwärzestes Schwarz
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Post #687766
Sobald man mehrere Wochen krank ist, verschwindet man aus dem Bewusstsein der Kollegen. Die Genesungswünsche werden mit Motivation gewürzt und Versicherungen, dass man sich keine Sorgen machen sollte. Wenn ich mit hohen Fieber im Bett liege, kaum Luft bekomme und das Zimmer komplett abgedunkelt ist, weil ich bei jedem Lichtfunken vor Augenschmerzen schmelze, denke ich gewiss nicht an die Arbeit, die existiert für mich nicht. Die Welt der Kranken teilen die Gesunden nicht.