Hvellyr
hvellyr@literatur.social
<p>Hobbyautor, Softwareentwickler, in einem früheren Leben auch Musikwissenschaftler. Wenn ich nicht programmiere oder lese, schreibe ich. Mit viel Freude an Charakteren und Genres, die sich schwer in Kategorien fassen lassen, aber immer ein Lied auf den Lippen haben.</p><p>Alle Fotos (sofern nicht anders angemerkt) von mir.</p><p>Alt: Mein Profilbild zeigt eine abstrakte Skulptur in einem U-Bahnzugang in Seoul. Das Headerbild zeigt einen Russischen Bären (Euplagia quadripunctaria) auf einem Verkehrsschild, aufgenommen am Fuße des Menez C’homm in der Bretagne.</p>
Posts
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Post #2798497
#PhantastikPrompts am 15.5.: Dein Verhältnis zu einer deiner Hauptfiguren? Kämt ihr miteinander klar? Ach, ich bilde mir ein, ein umgänglicher Mensch zu sein 😃 Meine Figuren sind zwar alle in irgendeiner Weise creepy, aber da ich keine urbösen Typen schreibe, dürfte es mit jeder Figur nicht zu heikel werden. Selbst Dr. Askarius (dem ich im Nov25-Projekt immerhin die Pest an den Hals wünsche) würde mich, glaube ich, nicht zur sofortigen Flucht verleiten.
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Post #2798496
#PhantastikPrompts am 16.5.: Warum schreibst du SciFi bzw. Fantasy und nicht genau das andere? Ist doch ein und dasselbe, oder? Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich das eine oder das andere schreibe. Meine derzeitigen Projekte gehen alle von dieser Welt als gegebener aus und denken sie weiter. Je nach dystopischer Verzerrung trifft sich die Spekulation dann mitunter in einem vorindustriellen Setting, die dann schon wieder fast (Low) Fantasy wird.
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Post #2798495
#PhantastikPrompts 17.5.: Einer deiner Protagonisten findet sich plötzlich in einer leicht verschobenen Parallelwelt/einem Paralleluniversum zu seiner Welt wieder: Was würde er dort wohl erleben? Da sich schon diese Welt für Mel wie ein Paralleluniversum anfühlt, vielleicht einfach das, was eine Studentin der Quantenphysik erleben würde? Zumindest Mel hätte nichts dagegen.
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Post #2798494
#PhantastikPrompts 18.5.: Welches Verständnis hat deine Zivilisation (nicht unbedingt dein Protagonist!) von dem Universum, in dem sie existiert? Es kommen Quasare und Schwarze Löcher vor, Quantenfeldtheorien und Vakuum-Zerfall. Aber das bedeutet (so wie auch heutzutage) eigentlich nichts. Es dringt nicht zum Kern eines gesellschaftlichen Verständnisses durch.
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Post #2798493
#PhantastikPrompts 19.5.: Gibt es in deiner Welt Potenzial zur gesellschaftlichen/wissenschaftlichen Weiterentwicklung – oder ist sie statisch? Vielleicht kannst du das ja auch aus deinem Werk heraus begründen. »Weiterentwicklung« impliziert doch etwas Positives, oder? Das funktioniert aber nur, wenn Geschichte teleologisch aufgefasst wird, was aber nicht selbstverständlich ist. In meinem Nov25 Projekt entwickelt sich z.B. gar nichts, da trudeln alle nur auf eine Katastrophe zu.
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Post #2798492
#PhantastikPrompts 20.5.: Hast du schonmal einen deiner Hauptcharaktere sterben lassen oder sonstwie „rausgeschrieben“? Wenn ja: Warum? Nicht einfach so, aber klar. Eine Figur sterben zu lassen ist allerdings von vornerein im Plot angelegt; also entweder als ein früher Plot Point oder Teil der Katastrophe (in klassischer Dramentheorie).
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Post #2798491
#PhantastikPrompts 21.5.: Benutzt du manchmal Latein? Falls ja: Wobei? Falls nein: Warum nicht? Im aktuellen Projekt nicht, weil’s einfach inhaltlich nicht passt (wenn man mal den Namen des Gegenspielers, Dr. Askarius, außer acht lässt). Aber wieso vor allem Latein? Weil es in der Phantastik als besonders &quot;absurde&quot; Sprache gilt? Für ungeübte Ohren so hübsch nach Simsalabim und Menetekel klingt? Nicht wie Klingonisch, das einfach nur fremd klingt, sondern bedeutungsschwanger? ....
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Post #2798490
#PhantastikPrompts 22.5.: Hast du schonmal deine Fantasiewelt mit der echten Welt insofern verknüpft, als dass du in deinem Werk Bezug auf Ereignisse/Gegenstände aus der echten Welt genommen oder andere Autoren/Werke zitiert hast? Auf jeden Fall! Immer wieder! Man sagte mir mal eine gewisse Neigung zur Intertextualität nach; und da meine Texte immer von dieser, realen Welt ausgehen, kann ich da auch hemmungslos alles einarbeiten. ... 1/2
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Post #2798489
#PhantastikPrompts 23.5.: Wie verlässlich bist du als Autor deinen Lesern gegenüber? Spielst du auch mal gern damit, nicht verlässlich zu sein? Als Autor bin ich natürlich verlässlich; ich schreibe die Texte selbst und mache mir über das, was ich erzähle ausreichend Gedanken. Aber meine Erzähler stellen sich (auch in dritter Person) häufig genug unbedarfter da, als die Figuren selbst. Im Nov24-Projekt suchen die Hauptfiguren die Bedeutung von vier Buchstaben. ... 1/2
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Post #2459008
#PhantastikPrompts 1.5.: Beschreibe uns einen typischen Tag eines deiner Protagonisten. Guy: 6:30, der Wecker klingelt, Mel grummelt nur und dreht sich um; Medikamente einwerfen, Katheterbeutel wechseln, das Exoskelett umschnallen; 7:00, der Kaffee kocht durch; spätestens um 7:30 in der Werkhalle sein, um zu Mittag mit Mel essen zu können, wenn sie nicht in Gedanken bei ihren Philosophen ist. Abends Musik hören, lesen, sich ärgern, dass man aus dem schmalen Innenhof das Meer nicht sehen kann.
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Post #2459007
#PhantastikPrompts 2.5.: Spielt Glauben für einen deiner Protagonisten eine Rolle? Obwohl wirklich alle an irgendetwas zweifeln oder auf der Suche nach etwas sind, interessanterweise nicht. Außer, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, vielleicht für eine Nebenfigur. Aber das wird (bisher) nicht thematisiert.
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Post #2459006
#PhantastikPrompts 3.5.: Kapitalismus, Erringung von Macht und Reichtum. Die Welt in meinem November 2025-Projekt ist immer noch die aktuelle, auch wenn an der letzten Grenze. Kapitalismus, Macht, Reichtum – alles wie gehabt. Auch wenn dies nicht gesondert thematisiert wird, spielt es für die Motivation einzelner Figuren sicherlich eine Rolle.
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Post #2459005
#PhantastikPrompts 4.5.: Wenn in deiner Welt jemand stirbt: Was geschieht dann mit ihm? In den letzten drei Projekten kommt der Tod tatsächlich ständig vor, aber niemals der &quot;normale&quot;. Im letztjährigen November-Projekt sind es dann erstmal die Rituale der Polizei, die vorbeischaut. Und was danach kommt, ist kein Thema.
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Post #2459004
#Phantastikprompts 5.5.: Wechseln deine Protagonisten innerhalb einer Geschichte manchmal auch anlasslos ihre Kleidung? Gibt es so etwas wie Mode? Anlasslos? Weil ihnen langweilig ist? Man wechselt natürlich die Kleidung für Partys, Einsätze, die Nacht ... Aber einfach mal so? Vermutlich verstehe ich nichts von Mode oder die Frage falsch.
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Post #2459003
#Phantastikprompts 6.5.: Gibt es etwas, wo du sagen würdest: Darin hat dein Protagonist in seiner Welt einen bleibenden Eindruck hinterlassen, über den andere auch vielleicht später noch sprechen (also nicht nur die Personen, die in deinem Werk vorkommen)? Im Nov.25 Projekt: Nein (aber das spielt’s am Ende auch keine Rolle mehr). Im Projekt davor: Nein (da spielte es schon eine Rolle, aber den Ruhm, in die Annalen einzugehen, dürfte jemand anders einheimsen).
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Post #2459001
#PhantastikPrompts 7.5.: &quot;Stell dir vor, deine Geschichte wird verfilmt: Wer würde den Soundtrack dazu beisteuern?&quot; Für mein letztes Projekt ganz klar Linda Fredriksson und Zaho de Sagazan für Titel und Abspann.
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Post #2459000
#PhantastikPrompts am 8.5: Handelst du manchmal mit deinen Charakteren aus, wie es in ihrer Geschichte weitergeht? Nicht wirklich. Manchmal nehmen Charaktere Züge an, die ich so nicht geplant hatte. Ich möchte nicht sagen, die C. nehmen ein Eigenleben an, es bin immer ich selbst, der mich aus dem Kontext zu etwas verleiten lässt, das ich dann wieder aufräumen darf. Das gilt aber nicht nur für C., das kommt auch mit anderem vor; z.B. Wetter, ein ungeplanter Unfall, Ausfall von Maschinen, ...
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Post #2458999
#Phantastikprompts 9.5.: Lieber Heiligenschein oder lieber Schuld an den Füßen? Was heißt denn &quot;Schuld an den Füßen&quot;? Weil sie über Leichen gehen? Das find ich zwar leichter zu schreiben und auch spannender als eine farblose Aura, aber keiner meiner Charaktere ist so eindimensional. Sie scheitern und wachsen am Gut- und Bösesein, an sich, den Umständen, an mir 😃
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Post #2458998
#Phantastikprompts 10.5.: Welches Verhältnis hat einer deiner Hauptcharaktere zu seiner Mutter? Gäbe es den Muttertag, würde der Charakter ihn begehen? Ist Mel eine Waise? Ist ihre Mutter nur nicht rechtzeitig nach Hause gekommen? Ist Mel einfach verloren gegangen? Auf jeden Fall ist da ein Heim, ein Internat und ein Notizbuch mit Regeln und Ratschlägen, die ihre Mutter allgegenwärtig machen. Da braucht Mel keinen Muttertag.
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Post #1891269
#PhantastikPrompts 30.4.: Postet zwei Stichwörter. Sucht euch mindestens einen Post einer anderen Person und schreibt aus deren Wörtern eine Microfiction. Meine Stichworte: – Backgammon – Quantensprung
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Post #1891265
#PhantastikPrompts 29.4.: Ist das Verhältnis zwischen Mensch und Tier in euren Geschichte ein anderes als in unserer Welt? Auf welche Art? Tiere kommen im aktuellen Projekt, außer ein paar Schafen als Staffage, tatsächlich gar nicht vor. Ob der Hund, der hin und wieder Erwähnung findet, wirklich ein Hund (oder überhaupt real) ist, sei mal dahingestellt. Als Augurium hätte er auf jeden Fall ein deutlich anderes Verhältnis zu den Menschen als als Haustier.
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Post #1816068
#PhantastikPrompts 28.4.: Beschreibt etwas aus eurer Geschichte, das Angst macht. Angst haben sie alle irgendwie. Der Bombenbauer, dass jemand seine Konstruktion ernst nimmt; Dr. Askarius, dass man seine Unfähigkeit durchblickt, Dr. Quentin, dass er als zu verweichlicht wirken könnte; und Mel kreist um die Frage, warum Mama ihr verboten hat, die Tür zu öffnen.
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Post #1643716
#PhantastikPrompts 24.4.: Habt ihr Lieblingswörter? Haufenweise. Das z.B. Aber ich finde es schwierig, einzelne Worte herauszustellen. Es gibt so viele, einfach schöne Worte, z.B., in keiner bestimmten Ordnung: fehlfarben, Halsberge, bodentief, herausstaffieren, Kybernetik, schadenfroh, stückchenweise, buchstabieren, natriumgelb. Ich könnte fortfahren ...