Post #877033
2026-03-31 07:20 UTC
Replies (16)
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@hiker@akk.fedcast.ch 2026-03-31 07:22
@Aakerbeere Schwierige Frage - ich bin nicht Künstler. Was müsste das #Fediverse denn "für Künstler:innen" genau bieten?
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@bjoern@social.sengotta.net 2026-03-31 07:23
@Aakerbeere nein das glaube ich nicht. Wir dürfen hier nicht von dieser kleinen Bubble auf die gesamte Gesellschaft schließen die doch zu mind 80% lieber in den Techbro Silos rumhängt. Wenn man Kinder in der Schule hat dann sieht man sehr schnell welchen Sonderstatus alles abseits von Whatsapp, Instagram, Youtube oder Spotify hat.
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@Der_zuversichtliche_Daniel@troet.cafe 2026-03-31 07:30
@Aakerbeere ...aber wir müssen etwas dafür tun! Belehrung und Abwertung all derer, die nicht "perfekt" agieren müssen aufhören! Es muss ein sinnvoller Weg für die Kommerzialisierung ihres Contents gefunden werden. Wir brauchen eine kritische Masse an Künstlern, damit wir auch eine kritische Masse an Usern ins #Fediverse locken können! Letzteres versuchen wir gerade damit: https://social.tchncs.de/@cark/115799205361982379
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@deckers@krefeld.life 2026-03-31 08:21
@Aakerbeere Es macht nur den Unterschied daß es im Fediverse netter ist. Aber die Sichtbarkeit verändert sich nicht wenn wenig Kontakte aus dem RL mitgebracht werden.
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@monthy19@troet.cafe 2026-03-31 08:51
@Aakerbeere nein. Zu geringe Reichweite und Potential.
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@nakal@mastodon.social 2026-03-31 09:21
@Aakerbeere Musik für Menschen oder für Plattenlabels?
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@strang_out@punkstodon.de 2026-03-31 09:31
@Aakerbeere so wie die Frage formuliert ist, fällt es mir schwer klar darauf zu antworten. Denn Potential hat das Fediverse sicherlich, aber es bietet halt aktuell leider noch viel zu wenig Reichweite, um den kommerziellen Plattformen ernsthaft Konkurrenz machen zu können. Und das ist auch die Antwort auf die Frage, was muss das Fediverse Künstler:innen bieten: Reichweite. Und somit wäre meine Antwort auf deine Frage (wenn ich sie richtig interpretiere), nein es reicht absolut noch nicht. Bei Weitem nicht. P.S: Ich mache die Öffentlichkeitsarbeit für @lovefortydown.
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@bash2@momou.social 2026-03-31 10:10
@Aakerbeere Weiterer Vorschlag: «noch nicht»
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@faltenbalg@nrw.social 2026-03-31 12:27
@Aakerbeere Das Fediverse ist ein netter Ort, aber als Künstler brauchst du eine gewisse Öffentlichkeit und Breitenwirksamkeit. Und die hast du hier nicht. Da wärst du ziemlich bescheuert, wenn du deine Kunst ausschließlich hier präsentieren würdest.
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@herr_irrtum@mastodon.de 2026-03-31 16:27
@Aakerbeere Hmm. Wenn man davon leben muss, wird man seriös nicht "ja" sagen können, fürchte ich. Eine "Fediverse first" Strategy kann auch unter solchen Umständen gut gefahren werden und lockt mehr Fans hierher. Semiprofessoneller Künstler:innen, im Sinne von "nicht auf den Markt angewiesen", sind meiner Erfahrung nach bestens (only) hier aufgehoben.
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@jaystephens@mastodon.social 2026-04-01 02:24
@Aakerbeere Es ist kompliziert. Ein Musiker/Kunstler*in wird Moglichkeiten verloren, wenn sie nur im Fedi bleibt... aber es kann sich lohnen weil die andere Optionen so vollig böse sind.
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@et@mastodon.bayern 2026-04-01 05:07
@Aakerbeere In meiner Weltanschauung folgt das Publikum immer noch der Kunst. Ich stamme aber auch aus einer Zeit, in der MTV Musikvideos gezeigt hat.
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@igfhnxsl@mastodon.social 2026-04-01 09:47
@Aakerbeere Potential ist genug vorhanden, ist lediglich ein Henne-Ei-Problem. Da Meta so ziemlich alles macht, seine Userbase(ob Creator oder Konsument) zu vergraulen, könnte sich das durchaus verbessern...
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@wolf@fedi.solibre.de 2026-04-02 16:36
@Aakerbeere schaut mal, was die @andijah schönes zu genau diesem Thema für potentielle Neuhiers geschrieben hat: aha-musik.de/index.php/2026/04…
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@_RyekDarkener_@mastodon.social 2026-04-02 17:20
@Aakerbeere Insbesondere wenn sich die hier ansässigen – auch alternativen oder teilweise selbst spendenfinanzierten – Medien mehr um die hiesige Kulturszene kümmern würden.
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@tunda@layer8.space 2026-04-03 09:00
@Aakerbeere Künstler:innen treffen eine Entscheidung. Ab dem Moment wo sie eine Entscheidung für das Fediverse treffen, ab dann kann man ihnen ggf. helfen unter die Arme greifen. Dann gibt es Künstler die in Agenturen stecken, ein Management, Spielerberater etc. pp. Die Agenturen kommen aus dem BWL, Werbemillieu, da geht es um Zahlen und Ziffern nicht um Qualität. Die stecken halstief im Arsch von BigTech, weil sie die selben Weltsicht haben. Wer nicht will dem kann man nicht helfen. 1/2