Post #815147
2026-03-26 08:30 UTC
Schnall das auch nicht.
Es gibt diesen nahezu einheitlichen drive fast aller Politiker*innen dass "wir" (also nicht sie) mehr arbeiten sollen.
Aber exakt niemand erklärt einem WARUM.
Arbeiten ist scheiße. Mensch macht sich gesundheitlich kaputt, die Tätigkeiten sind oft öde, das Leben zieht ohne einen selbst so dahin, im Zweifelsfall wird mensch vom Chef schlecht behandelt oder ggf. von der Kollegin gemobbt, & der Großteil dessen was mensch erwirtschaftet geht in fremde Taschen.
Unattraktiv.
Replies (2)
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@axeln@norden.social 2026-03-26 08:43
@berlinfokus @Isabelle_Vannier Natürlich kann Arbeit auch erfüllend sein. Entscheidend ist hier aber was anderes: die Wirtschaft leistet (vermeintlich) zu wenig / ist unproduktiv. Wenn ich mich so umgucke, liegt das aber nicht daran, das einzelne zu wenig arbeiten oder faul sind, sondern dass die Arbeit in vielen Fällen einfach schlecht organisiert ist (Optimierung auf falsche KPIs, „Fürstentümer“, Silodenken, …). BWL hat als Diszplin versagt mMn.
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@ganselmartin@ruhr.social 2026-03-26 09:32
@berlinfokus Weil es von wenigen “Großgrundbesitzern” Druck auf die Politik gibt, die Zitrone, ohne Rücksicht auf Gesellschaft und Umwelt, noch stärker zu quetschen.