2026-05-04 15:20 UTC
und ja, ich habe mir das alles irgendwie ausgesucht: das berufsfeld, obwohl die krisen schon offenbar waren. nicht so sehr das freelance-dasein, weil so gut wie niemand noch redaktionsjobs bekommt. von ein, zwei publikationen habe ich mich aus persönlichen getrennt, obwohl ich da hätte weiter gut verdienen können. und klaro, es sieht auch sicherlich wie ein privileg aus, meinungen nicht nur ins internet zu schreiben, sondern dafür auch kohle zu bekommen. egal wieviel.
Replies (1)
-
@konkrit@mastodon.social 2026-05-04 15:22
sowieso, everything's fucked, und der journalismus macht da keine ausnahme. aber wie kaiser schreibt, wandern mittlerweile reihenweise leute ab. leute, die zum teil wirklich wichtige investigative arbeit leisten, die also einen gesellschaftlichen auftrag als heimliche vierte säule definitiv erfüllen. die sache beunruhigt mich nicht allein, weil ich aktuell nicht weiß, wie das mit der miete bis ende des jahres noch so flüssig läuft. sondern auch, na ja, mit blick aufs große ganze.