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Besser Elektroförderung als Spritzuschuss!
2026-03-04 14:26 UTC
Kaum führt die Irankrise zu steigenden Rohölpreisen, ertönen die Stimmen von Leuten, die jetzt einen Zuschuss zu den Tankkosten für Verbrenner, also Benzin- oder Diesel-Pkw, fordern. Dabei dürfte klar sein:
ein Zuschuss für Verbrennerkraftstoffe wird verbrannt - wörtlich und auch im übertragenen Sinne, denn Kraftstoffkosten sind konsumtive Ausgaben ohne nachhaltige Wirkung. Sie sind vergleichbar mit einem Kredit zur Finanzierung eines Urlaubs anstatt eines Hauskaufs.
Besser wäre es, nun wirklich umzusteuern und, wenn man denn schon Geld zur Unterstützung finanziell nicht so gut situierter Menschen in die Hand nehmen will (was ich gut fände, keine Frage!), dies für die Förderung der Anschaffung von Elektroautos einzusetzen, und zwar nicht für teure SUV, sondern für preiswerte, familiengeeignete Fahrzeuge. An dieser Stelle würde ein Zuschuss wahrscheinlich die größte und dauerhafteste Wirkung entfalten. Elektroautos werden nie mehr von Erdöl aus Übersee abhängig sein! - der Effekt würde für unsere Volkswirtschaft von Dauer sein und kein Strohfeuer. Und wenn dann noch eine Erleichterung des Baus von Ladesäulen und Wallboxen hinzukäme, hätten wir eine Chance, wieder technologisch zu unseren skandinavischen Nachbarn aufzuschließen und das aufgestaute Defizit im Sektor „Verkehr“ beim Klimaschutz abzubauen.
Vielleicht führt ja die aktuelle Lage wieder zu mehr Rationalität in der Politik - schön wäre es!
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