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@silberspur@bildung.social

Post #4241462

2026-07-30 12:46 UTC

@taschenorakel@mastodon.green @BlumeEvolution@digitalcourage.social Gute Frage. Aber die Trennung von Religion und Wissenschaft war meines Wissens ja früher nicht vorhanden bzw so stark ausgeprägt. Manche Menschen, die wir heute als Vordenker der modernen Wissenschaft ansehen, haben ja teilweise ein christliches Weltbild gehabt. So hat selbst Johannes Kepler die Entstehung der Erde auf ein Datum gelegt, das sich aus biblischen Chronologien errechnen ließ. Und dennoch hat er die moderne Himmelsmechanik mit begründet.

Replies (2)

  • @silberspur@bildung.social "So hat selbst Johannes Kepler die Entstehung der Erde auf ein Datum gelegt, das sich aus biblischen Chronologien errechnen ließ." Da zeigt sich auch nur die stumpfsinnige Ausrichtung auf den "Glauben" an die materialistische "Absicherung", also nichts was mit der richtigen Interpretation der biblischen Philosophie zu tun hat.👋🥴 @taschenorakel@mastodon.green @BlumeEvolution@digitalcourage.social

    Open ##4241461

  • @silberspur@bildung.social Religion und Wissenschaft müssen sich nicht unbedingt widersprechen. Georges Lemaître zum Beispiel war Theologe, Priester, aber ausgebildeter Astronom und Physiker. Er beschäftigte sich mit Einsteins Relativitätstheorie und entdeckte 1927, dass das Universum expandiert, noch bevor Hubble empirische Beweise dafür fand. Er stand im regen Austausch mit Einstein, der diese Vorstellung zunächst ablehnte. @taschenorakel@mastodon.green @BlumeEvolution@digitalcourage.social

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