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@silberspur@bildung.social

Post #4202801

2026-07-29 08:42 UTC

@h0ldi@sueden.social @BlumeEvolution@digitalcourage.social @Nefumanto@norden.social Vielleicht wäre in einer nach-Aufklärungs-Gesellschaft ja - als alternative Sichtweise - die Wissenschaft dann auch im Fundament zu verorten. Denn das Vertrauen in das Funktionieren der wissenschaftlichen Methode (evidenzbasiert, kritischer Diskurs etc) ist ja eine Bedingung für das Entstehen einer informierten Öffentlichkeit. Wenn das Vertrauen in Wissenschaft schwindet, kippt das System – wie jetzt ja allenthalben zu beobachten ist. 3/3

Replies (2)

  • @Sabine1963@mastodon.social 2026-07-29 13:46

    @silberspur@bildung.social Auch eine offene und freie Gesellschaft lebt mit Normen und Regeln. So lange sich die Mehrheit entsprechend verhält, funktioniert das Miteinander. Obwohl wir heute mehr Individualisten haben. Das Gleichgewicht wird gestört, wenn die Normen und Regeln von einer lauten Minderheit in Frage gestellt bzw nicht mehr befolgt werden. Den Begriff der Architektur finde ich sehr passend. @h0ldi@sueden.social @BlumeEvolution@digitalcourage.social @Nefumanto@norden.social

    Open ##4202799

  • @elottermann@kirche.social 2026-07-29 11:39

    @silberspur@bildung.social The medium is the message - gilt auch für die Wissenschaft. Im 21. Jahrhundert hat die Wissenschaft aufgefhört, auf die gesellschaftliche Wirkung der von ihr genutzten Medien zu achten. Kommerzielle Reichweite schlägt Wirkung. @h0ldi@sueden.social @BlumeEvolution@digitalcourage.social @Nefumanto@norden.social

    Open ##4457563