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@molosovsky@literatur.social

Post #4193579

2026-07-29 08:32 UTC

@forthy42@mastodon.net2o.de Das, was uns als ›Ökonomie‹ (Haushaltsstoffwechsel mit Umwelt) angedreht wird, ist eigentlich ›Chrematistik‹ (Geldanhäufungskunst). ›Theologie‹ (also Ideologie) kommt als Begründung ins Spiel, warum es voll okay ist, dass es Überreichtum und Massenelend zugleich gibt. Gesellschaften brauchen Groß-Erzählungen (Mythen), um Ungleichheit auszuhalten und zu akzeptieren. Büssen Erzählungen Plausibilität ein, steht mindestens ein Kulturwandel bevor. https://de.wikipedia.org/wiki/Chrematistik @BlumeEvolution@digitalcourage.social

Replies (2)

  • @molosovsky@literatur.social Sorry, aber ich kann da nicht mit. Die Vorstellung einer ursprünglich egalitären Menschheit, die erst durch "Ideologie" ungleich geworden sei, ist selbst ein linksdualistischer und also durchaus gefährlicher Mythos nach Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778). Tatsächlich reichte die Wahr-Nehmung unserer steinzeitlichen Vorfahren nicht um den Globus und eine abstrakte, egalitäre Menschheit mit gleicher Würde und gleichen Rechten ist ein später schriftlicher, v.a. biblischer Mythos. Wer die Medialität der eigenen Weltanschauung nicht durchschaut, droht in Denkfallen und gar Verschwörungsmythen zu versacken, vgl. Michail Bakunin (1814 - 1876). @forthy42@mastodon.net2o.de https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/michail-bakunin-1814-1876-anarchismus-und-antisemitismus/

    Open ##4193578

  • @molosovsky@literatur.social "Das, was uns als ›Ökonomie‹ (Haushaltsstoffwechsel mit Umwelt) angedreht wird, ist eigentlich ›Chrematistik‹ (Geldanhäufungskunst)." Nein, das ist bewusstseinsbetäubende Überproduktion von systemrational-konfusen Kommunikationsmüll, aufgrund gleichermaßen unverarbeitet-instinktiver Bewusstseinsschwäche. @forthy42@mastodon.net2o.de @BlumeEvolution@digitalcourage.social

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