Post #4164417
2026-07-28 12:40 UTC
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@isotopp@infosec.exchange 2026-07-28 13:07
In Deutschland geht das nicht. Der solare Output eines Daches liegt im Juli 10x höher als im Januar. Mit einem 10 kWp kannst Du Deinen Haushalt zwar über das Jahresmittel Netto-Neutral betreiben, aber Du wirst im Winter dennoch Strom dazu kaufen müssen. Eine Batterie kann dennoch helfen. Mein Haushalt hat über ein Jahr von Anfang Juli bis Ende Juni Strom verbraucht und ich habe mit gemessen. Ich kann diese Daten auslesen und durch einen Batteriesimulator pusten, der verschiedene Batteriegrößen und Ladeverluste simuliert. Mit 10%Ladeverlust und 0, 5, 10 und 30 kWh Batterie bekomme ich hass-reader $ uv run hass-reader report Simulation run 1 Range: simulation: 2025-06-30T22:00:00Z..2026-06-30T22:00:00Z Source: url: http://192.168.1.10:8086 database: hass ingestion range: 2025-06-30T22:00:00Z..2026-06-30T22:00:00Z Metric mapping: grid import: power_consumed (default) grid export: power_produced (default) solar production: zonneplan_one_optimized_omvormer_last_measured_value (default) Scenario Cap kWh Import kWh Export kWh Avoid import Avoid export Baseline 0.00 7441.10 4123.06 0.00 0.00 5kWh 5.00 6369.07 2778.03 1072.02 1345.03 10kWh 10.00 5971.74 2280.78 1469.36 1842.27 30kWh 30.00 5494.60 1673.50 1946.50 2449.56 Das sind derzeit 7441 kWh Import und 4123 kWh Export, die wegen bestehenden Net Metering gegengerechnet werden. Mit einer 30 kWh Batterie hätte ich statt 7441 kWh Strom nur 5494 kWh bezahlen müssen. Bei einem angenommenen Festpreis zu 0.25 Euro also 1373.50 Euro. Das sind Jahreskosten und sie schließen Hausstrom, Heizung und Auto mit ein. Und man sieht, daß der Bezug sich massiv in den Wintermonaten konzentriert. Bei einem stündlich variablen Strompreis sind also in unseren Breiten insbesondere die Stundenstrompreise von November bis Februar interessant.