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@altpapier@newsie.social

Post #4139951

2026-07-27 13:54 UTC

Wann ist der Begriff „Faschismus“ angemessen? Oder sollte man lieber von „Faschisierung“ sprechen? Seit Monaten kritisieren Medienwissenschafter, Politikwissenschaftler und Philosophen einen Beitrag des Sozialwissenschaftlers Jan Philipp Reemtsma, der in der FAZ unter der Headline „Woher kommt die Lust am Faschismus-Vorwurf?“ erschienen ist. (1/x) https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-faschismus-faschisierung-begriffe-debatte-feuilleton-reemtsma-entwicklungen-beschreiben-100.html

Replies (2)

  • @altpapier@newsie.social 2026-07-27 13:55

    Reemtsma hat kürzlich in einer Replik auf seine Kritiker*innen betont, die Formulierung „die Lust am Faschismus-Vorwurf“ stamme nicht von ihm. Nichtsdestotrotz trifft die Headline der FAZ-Redaktion den Text gut. Wir liefern heute einen Überblick über die Debatte, der in Teilen ein Überblick über Überblicke ist. Parallel dazu streifen wir die Rezeption von Eva von Redeckers „Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus", die sich stellenweise mit der Reemtsma-Debatte überschneidet. (2/x)

    Open ##4472282

  • @altpapier@newsie.social Ja, wolln wir mal nicht so genau sein. Als ich aufgewachsen bin waren die gewaltbereiten, rechten, mit Hass auftretenden, mit ausländerfeindlicher Gesinnung, die willkürlich Leute verpügelt haben, die Faschos. Inklusive derer, die sich in dieser Szene wohlgefühlt haben, auch, wenn sie nur mitliefen. Wusste jeder was gemeint ist. Ob das nun politikwissenschaftlich stimmt, ist mir eigtl. egal. Btw.: Viele der fckafd Politiker*innen und Wähler*innen sind bekennend rechtsfaschistisch.

    Open ##4472284