Post #4134410
2026-07-27 10:09 UTC
Mal bisschen historischer Kontext zur Gegend, durch die die führenden jetzt radeln: Der ganze Streifen um Pljevlja, Rožaje, Prijepolje, Tutin, Sjenica ist der Sandschak von Novi Pazar und wurde – wie Bosnien und die Herzegowina – 1878 von Österreich-Ungarn besetzt, blieb aber de jure noch beim Osmanischen Reich. Anders als Bosnien wurde er auch 1908 nicht annektiert.
Als die Balkanstaaten 1912 koordiniert die Osmanen angriffen, sicherte sich Serbien den nördlichen Teil, Montenegro den südlichen. Serbien eroberte außerdem im 1. Balkankrieg noch Kosovo und den größten Teil Mazedoniens.
Weil die Gegend damit erst relativ spät zu Serbien bzw. Montenegro kam, blieb dort bis heute eine ansehnliche muslimische Minderheit vor Ort und damit natürlich auch eine Reihe osmanischer Bauwerke, so wie diese schöne Moschee und der Uhrturm in Pljevlja. #tcrno12 #balkan
Replies (1)
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@zeitrafferin@infosec.exchange 2026-07-27 10:13
@nyca@kolektiva.social Mein Urgroßvater soll ein Kloster in Slowenien befreit haben. Er hat für Österreich operiert. Was kann da dran sein? Das Einzige, was ich dazu rausgefunden habe, dass es im Ersten Weltkrieg in Slowenien eine ähnlich schreckliche Front gegeben hat wie in Ypern.