@Erdrandbewohner@social.tchncs.de
Post #4089248
2026-07-25 12:27 UTC
Als ich zur Schule ging, galt die Benutzung eines Taschenrechners in der Schule als ein Zeichen des Untergangs des Abendlandes.
Kulturpessimist*innen schwadronierten, dass eine Kultur zum Untergang verdammt sei, deren Kinder keine komplexen Rechnungen per Hand oder im Kopf durchführen können. Auch dass es kein Standard mehr sei, dass man Schillers "Glocke" auswendig lernen müsse, zeige den Verfall der Sitten.
"Verblödung!" riefen Philolog*innen. Und Feuilletonis*innen stimmten mit ein.
Und in der Tat war der Einsatz von Taschenrechnern an einigen Schulen verboten.
(Für mich als Mensch mit einer Form der Dyskalkulie waren Taschenrechner die Rettung.)
Replies (2)
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@energisch_@troet.cafe 2026-07-25 14:00
@Erdrandbewohner@social.tchncs.de als ich zur Schule ging, hatte fast jede*r eins, z.B. um das Pausenbrot zu schneiden o.ä.
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@basti_sb@mastodon.social 2026-07-25 13:08
@Erdrandbewohner@social.tchncs.de Ja, lässt sich nicht leugnen. Einfache Rechenaufgaben können nicht ohne Handy gelöst werden. Und ohne Navi würden viele nicht mehr nach Hause finden. Aber was soll's, wir leben ja im digitalen Zeitalter und hoffen, dass der Strom nie ausfällt.