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@Njoerdr@mastodon.social

Post #4057678

2026-07-24 06:38 UTC

@isotopp@infosec.exchange @thomasfricke@23.social Das klingt alles logisch. Allerdings bin ich hier gestolpert: "der Betrieb konventioneller Hardware in ihnen (den vorhandenen Standorten) nicht kosteneffektiv am Markt machbar ist,". Ein ressourcenschonender Umbau - im Gegensatz zu Neuerschließung - wäre also möglich, nur nicht privatwirtschaftlich gewinnbringend. Für solche Fälle braucht es gesetzliche Vorgaben, die das ändern.

Replies (1)

  • @isotopp@infosec.exchange 2026-07-24 08:07

    @Njoerdr@mastodon.social @thomasfricke@23.social Vorhandene Data Hall mit 2.50 Meter Deckenhöhe. Benötigte Deckenhöhe für Luft-Trennung mit Konvektion: 4.5 Meter oder mehr. Gebäude mit Data Hall im 1. Stock, Racks in 2026 vollständig bestückt angeliefert: 2 Tonnen. Tragfähigkeit der Flure: 500 kg. Gebäude mit nicht-modularer Struktur, sodaß die Failure Domains von Strom, Kühlung und Wasser nicht deckungsglich sind. Benötigt: Unabhängige und deckungsgleiche Failure-Domains auf allem, sodaß RZ Subzelle 1 unabhängig von Subzelle 2 failed. Du kannst versuchen, Dinge zu renovieren, aber das kommt einer Komplettentkernung der Gebäudehülle und der Errichtung eines selbsttragenden neuen Gebäudes im Inneren des bestehenden Gebäudes gleich. Das geht und das kann man machen, web.de hat das in 2004 in Durlach bei Karlruhe getan, und das bis auf die Deckenhöhe durchgezogen (wegen der fehlenden Deckenhöhe dann PUE 2, also illegal unter neuem EU-Recht). Aber es ist absurd, idotisch und unabhängig von den Kosten resourcenintensiver als ein Neubau.

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