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@jaddy@friend.enby-box.de

Post #3905383

2026-07-17 16:36 UTC

@annyhartmann@mastodon.social @mosiwo@mastodon.social Er spricht viel wahres aus. Gleichzeitig übersieht er viele Bewegungen, die nicht vollkommen friedlich waren, bzw bei denen die totalpazifistischen Anteile später gefeiert wurden, die ohne die nicht so gewaltfreien Teile vermutlich weniger Erfolg gehabt hätten: Suffragetten, Stonewall, Black Panther, und im britisch kolonialisierten Indien gab es nicht nur Gandhi und in Südafrika nicht nur den später gewaltablehnenden Mandela. Beispiele aus der „Violence & Protest" von Philosophy Tube, wo auch das Framing von friedlichen Klima-Blockaden thematisiert wurde; youtube.com/watch?v=dh4G1Gjv7b… Mir scheint, dass sich „das System“ überall auf der Welt an Proteste gewöhnt und angepasst hat. Auch Millionen Leute auf der Strasse werden einfach ausgesessen, öffentlich ignoriert oder weggelächelt, während die Leitfiguren mit allen legalen und tw illegalen Mitteln ausgebremst und schikaniert werden. Siehe Klimaproteste, siehe Demos gegen Rechts. Sie haben gelernt, dass selbst Massenbewegungen nicht mal mittelfristig etwas ändern. Sie also sicher in ihren Positionen sind. "Gewalt" ist auch kein absoluter oder objektiver Begriff. Es kommt sehr darauf an, wer jeweils den Rahmen definieren kann, wer Legalität und Legitimität bestimmt, usw.

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