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@kaffeeringe@social.tchncs.de

Post #3589689

2026-07-04 20:24 UTC

@UweKaspers@mastodon.social IMHO hat das damit zu tun, dass die Bundesregierung sich darauf verlässt, dass die Unternehmen besser wissen, wie eine Zukunft für das Land aussieht. Deswegen soll immer alles "technologie-offen" sein. Wenn sich mal eine Bundesregierung darauf festlegen würde, dass die Klimakatastrophe real ist und dass wir Schlimmeres verhindern müssen, dann könnte man da Weichen stellen, auf die sich Unternehmen wirklich einstellen könnten. Dann würde VW eAutos bauen und Heizungsbauer würden Wärmepumpen einbauen. Wir würden die Städte schattiger umbauen usw. Jede Menge Dinge, die wirklich etwas bringen. Stattdessen bauen die immer größere Verbrennungsautos und hoffen auf "grünen Wasserstoff" für die alten Gasheizungen.

Replies (1)

  • @UweKaspers@mastodon.social Beim Thema Software sehe ich das auch so. Wir brauchen hier aber einen europäischen Markt statt europäischem Big-Tech: https://kaffeeringe.de/2026/01/04/big-market-statt-big-tech/ Schleswig-Holstein geht da voran - nicht nur mit Open-Source in der Verwaltung. Das Land investiert nach eigenen Möglichkeiten gerade ins Entstehen einer Open-Source-Wirtschaft in Norden. Hier werden gezielt StartUps gefördert, die mit Freier Software Probleme lösen, die bundesweit Anwendung finden können. Wenn das mal endlich mit annähernd so viel Geld gefördert würde, wie derzeit Big-Tech gefördert wird, dann wären wir einen großen Schritt weiter. Aber derzeit sind wir noch bei den Sonntagsreden und Problemanalysen.

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