Post #3506329
2026-07-01 07:15 UTC
So vor einigen Tagen den Kennenlernnachmittag in der neuen Schule unserer Zwillinge gehabt. Zum Glück konnte meine Tochter direkt ein paar neue Bekanntschaften schließen.
Auf Ihrer derzeitigen Schule war das, als Mädchen, schwierig. Es gibt Gruppen in unserer Stadt die vor allem die Mädchen komplett abschotten und soziale Kontakte nur in Ihrer Bubble zulassen. Bei den Jungen ist das oft anders.
Die Eltern lernt man in der Regel auch nicht kennen. Die sind weder bei Festen, noch Klassenpflegschaftstreffen etc. dabei. Geburtstagseinladungen werden dann auch einfach nicht beantwortet etc. Das sind dann auch die Kinder die bei Klassenfahrten nicht mitfahren dürfen.
Zum Glück hat meine Tochter andere Freunde auf der Schule gefunden, vor allem halt Jungs.
Aber das ist hier auch kein Einzelfall. Die Tochter eines Freundes hat Ihre Grundschule, in einem sehr stark geprägten Viertel, nach der zweiten Klasse verlassen. Sie hat keinen Anschluss an die anderen Mädchen gefunden, was auch daran lag das diese sich außerhalb des Unterrichts halt auch nicht auf Deutsch verständigt haben und Sie damit komplett ausgeschlossen wurde.
Die Eltern haben dann eine katholische Schule für das Mädchen gefunden, welche zwar viel Weiter weg war, aber wo Sie dann glücklich hingehen konnte.
Ganz ehrlich: da sieht man mal wieder wie die Stadt Gelsenkirchen bei der Integration von Migranten in den letzten Jahren absolut versagt hat.
Wir schauen auf jeden Fall erst einmal positiv in die Zukunft, so wie ich das sehe hat man auf der neuen Schule sehr stark auf die Klassenzusammensetzung geachtet.
#fedieltern #fedilz #gelsenkirchen
Replies (1)
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@AlienJay@burningboard.net 2026-07-01 07:54
@bjoern@social.sengotta.net Puh, das ist hoch kritisch, wenn Integration so elementar versagt. Diese jungen Menschen später in die Gesellschaft zu integrieren wird immer schwerer, wenn die Eltern das schon so abblocken.