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@autonomysolidarity@todon.eu

Post #3495583

2026-01-08 19:55 UTC

Neu hinzu kommt dann auch die Tatsache, dass der US-amerikanische Geheimdienst auch öffentlich Interesse an der zuerst durch die USA als terroristisch eingestuften "Antifa-Ost" (https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2025/11/terrorist-designations-of-antifa-ost-and-three-other-violent-antifa-groups/?utm_source=chatgpt.combekundet) haben. Die ungarischen Behörden haben bereits angekündigt, dass sie sowohl mit den deutschen, als auch mit den US-amerikanischen Behörden zusammenarbeiten werden. Wir können also mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass sämtliche Daten auch in die USA weitergeleitet werden - was Bankkonten, Online-Konten bei bspw Microsoft, Visa und Reisen über die USA beeinträchtigen könnte. Und das für unbestimmte Zeit. Die gemeinsamen Absprachen der Behörden sind nichts Neues. Was allerdings die ungarischen Behörden vor Ort daraus machen werden, ist für uns nicht absehbar. So haben die Behörden vor Ort die Möglichkeit, für einen Datenabgleich und weiteres, Einzelpersonen bei einer Ordnungswidrigkeit 24 Stunden in Gewahrsam zu nehmen. Zudem findet am gleichen Tag ein Fussballspiel in Budapest statt, wofür auch griechische, antifaschistische Fans erwartet werden, was eine weitere Erhöhung der Polizeipräsenz mit sich bringt. 3/6

Replies (1)

  • @autonomysolidarity@todon.eu 2026-01-08 19:56

    Unser Fazit ist: - Wir können derzeit nicht sagen, welche Repression uns in Budapest und Ungarn erwartet. - Wir können nicht sagen, wie lange diese Repressionen andauern würden und welchen Umfang / Ausmaß sie haben koennten. - Wir wissen, dass Daten nicht nur in Europa, sondern auch in den USA geteilt werden und können nicht sagen, welche Konsequenzen es mit sich bringt. - Wir haben keinen offiziell angemeldeten Kundgebungsort und somit derzeit kein "Ziel". Wir werden mit nahezu absoluter Sicherheit nicht in Hörweite zu Maja sein. - Unsere Kosten-Nutzen-Abwägung sagt uns, dass eine Fahrt gerade zu unsicher ist und potentiell mehr Kapazitäten benötigt, als alle Strukturen (Anti Rep, Solibus, BASC) gerade haben. Trotz engem Austausch mit Anwältis, engem Umfeld und erfahrenen Menschen, können wir derzeit Nichts mit wirklicher Sicherheit sagen. Für uns haben wir entschieden, dass wir diese Verantwortung nicht tragen können und uns deshalb entschieden, keine Fahrt durchzuführen. Wir können euch nicht davon abhalten dennoch zu fahren, möchten euch aber dringend davon abraten, vor Allem, wenn eure Daten schon auf Listen der genannten Dienste stehen durch z.B. das Anmelden von Demonstrationen oder Zeug*innenaussagen. 4/6

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