Post #3472329
2026-06-29 08:40 UTC
Jetzt projezieren wir die Folgen dieser Hitzewelle - Schäden an wichtigen Punkten der öffentlichen Infrastruktur - mal 30, 40, 50 Jahre in die Zukunft:
Die Anzahl "heißer Tage" (mehr als 30 Grad) nimmt immer weiter zu.
Mutmaßlich werden also auch solche Infratruktur-Schäden zunehmen, häufiger und verbreiteter auftreten, mit allen Einschränkungen, die daraus folgen (zB großflächiger Ausfall/Streckensperrungen im ÖPNV).
Parallel nimmt die Bevölkerung in absoluten Zahlen weiterhin ab.
Immer weniger junge Menschen werden geboren.
Die Folge: immer weniger Menschen im "erwerbsfähigen Alter".
Also immer weniger Menschen, die körperlich schwere, anstrengende Arbeiten im Freien durchführen können.
(Ich bezweifle, dass Menschen mit 70, 72, 75 Jahren noch solche Arbeiten, wie Schienen ausbessern, teeren und Teer und Beton mit einem "Rüttler" verdichten können.)
Das heißt, die Behebung immer häufiger auftretender Infrastruktur-Schäden dauert immer länger, die Einschränkungen müssen immer länger aufrechterhalten werden.
Wird Zeit, sowas mal im Zusammenhang zu betrachten und zu diskutieren, oder?
(Wird es, vereinzelt, bin ich mir sicher.)
So Sachen, wie Klimaanlagen in Schulen, Altenheimen, öffentlichen Gebäuden, usw. kommt da natürlich noch dazu, will ich jetzt aber unter dem Aspekt "Arbeiten unter freiem Himmel" nicht vermischen.
#Hitze #Hitzewelle #Klimaschutz #KörperlicheArbeit #Demopraphie #Gerontokratie #Gesellschaft
RE: https://pixelfed.social/p/guido_kuehn/976974292709786213
Replies (1)
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@EarlyTwix@sueden.social 2026-06-29 15:43
@fasnix@fe.disroot.org ich habe schon vor ein paar Tagen in den Raum geworfen, dass diese Idee die Lebensarbeitszeit zu verlängern, weil die Lebenserwartung steigt nicht haltbar sein wird. Womöglich ist dieses Jahr schon das in dem die Lebenserwartung wieder zu sinken beginnt.