Post #3452803
2026-06-28 09:31 UTC
@kladtiator@mastodon.social Die Aussage des letzten Satzes ist eine, die ich an geeigneter Stelle gerne, unterschiedlich formuliert, auch gegenüber Halbfremden unterbringe, wenn für mich erkennbar ist, dass wir den reinen Smalltalk verlassen. Ich habe noch nie Zustimmung bekommen. Für mich ist das offensichtlich. Es scheint mir, für viele andere nicht.
Man muss auch nicht die Enteignung Überreicher oder die Einführung einer sozialistischen Diktatur fordern um aus der Feststellung, dass die Ungleichheit in der Verteilung des Vermögens übertriebene Maßstäbe angenommen hat und sich weiter in die selbe Richtung entwickelt, abzuleiten, dass mit politischen Entscheidungen eine fairere Verteilung erreicht werden könnte. Die Reaktionen von Kollegen, Kunden und entfernten Nachbarn kommt mir aber immer so vor, als wollten sie das Thema tunlichst meiden so wie ich auf gewisse extreme oder extremistische Aussagen anderer nicht eingehen möchte, wenn ich gerade nicht auf Konfrontation oder groß Debattieren aus bin. So fühle ich mich dann meist, als hätte ich eine populistische Aussage getroffen, die eine ernsthafte Antwort nicht verdient oder das Weiterreden über das Thema erübrigt.
Replies (1)
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@annyhartmann@mastodon.social 2026-06-28 10:01
@steeph@queerchen.de @kladtiator@mastodon.social die Menschen identifizieren sich mit den Reichen, weil sie 1. deren Reichtum unterschätzen, 2. ihren Reichtum zu hoch schätzen (um sich von den Armen abzugrenzen) und 3. um sich ihrer Ohnmacht nicht bewusst sein zu müssen. So erhält sich das System permanent selbst 🤷♀️ #kapitalismus #armut #taxtherich #system