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@AlienJay@burningboard.net

Post #3402175

2026-06-25 20:51 UTC

@suessbisscharf@mastodon.social Das die Lebensqualität mit Fibromyalgie „sehr viel besser“ sein soll als bei ME/CFS möchte ich so nicht stehen lassen. Meine Freundin leidet seit jungen Jahren an Fibromyalgie. Die Krankheit kennt nur eine Richtung. Sie wird immer schlimmer. Bei ihr mittlerweile auf den ganzen Körper ausgebreitet. Das heißt, dass sie 24 Stunden täglich höllische Schmerzen im ganzen Körper hat. Diese wurden viele Jahre mit immer stärkeren Schmerzmitteln bekämpft. Morphine & Opiate. Und dazu einen weiteren Cocktail von Medikamenten gegen die Nebenwirkungen. Sind die Schmerzen damit weg? Nein, weit gefehlt. Sie lindern lediglich die Spitzen der Schmerzen ein wenig ab. Aber: Schwere Medikamentenabhängigkeit. Und immer mehr Probleme mit den Organen durch die Belastung mit Medikamenten und dagegen wieder Medikamente. So ein Leben ist die Hölle. Das als sehr viel bessere Lebensqualität zu bezeichnen finde ich schon sehr krass. Generell: Krankheiten sollte man nicht vergleichen

Replies (1)

  • @AlienJay@burningboard.net Ohjeee wünsche Deiner Freundin ganz viel Kraft, Euch beiden 💛💛💛 Hab mir das schon gedacht, dass die Beschreibungen da sehr wohlwollend waren. Mit den Schmerzmitteln ist der Punkt, dass wir die Fibromyalgie schon mal ausgeschlossen haben. Mit dem Metamizol, was ich für die Schulter bekommen habe, waren alle anderen Schmerzen weg. Wenn statt der Bestätigung der Verdachtsdiagnose ne Alternativdiagnose bekommt, kann man schon mal vergleichen. Aber die Alternative macht es nicht besser.

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