Post #3338194
2026-05-29 09:03 UTC
Plura wurde überrannt. Sie bekam 20 Bewerbungen über 445 Megawatt in vier Wochen. Beim Schwesterpilot des Bayernwerks in Niederviehbach gingen am ersten Tag 90 Prozent der Kapazität weg.
Trick #2: kontrollierte Überbauung.
Weil Solar mittags läuft, Wind nachts und der Speicher beides puffert, blockieren sich die sieben Anlagen nicht. Sie teilen sich die Anschlussleistung. Die Netzintegration kostet so laut Betreiber nur die Hälfte.
Replies (2)
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@grimm@norden.social 2026-05-29 09:03
Damit wird die Einspeisesteckdose mehr als ein kleiner Pilot. Sie könnte den 70-Gigawatt-Stau etwas auflösen. Bisher duldet die Bundesnetzagentur das Modell nur. (Geduldet heißt im Behördendeutsch: nicht verboten, aber auch nicht geregelt.) Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet aber am Rechtsrahmen, im Entwurf des Netzpakets stehen Einspeisesteckdosen explizit drin.
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@rolandbaer@troet.cafe 2026-05-29 11:32
@grimm@norden.social Dass Solarstrom nur tagsüber erzeugt wird leuchtet mir ein, aber kann der Wind nicht auch tagsüber wehen? Oder wurde früher mit den Windmühlen nur in der Nacht Getreide gemahlen? Für mich war Windkraft bisher immer eine volatile Bandenergie.