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@NatureMC@mastodon.online

Post #3247217

2026-05-22 09:20 UTC

@stephan@sonomu.club Mir hat es fantastisch geholfen, vor Jahren Instagram aufzugeben. Das ist so voll toxisch mit dem Vergleichen vermeintlicher Perfektion oder diesen Challenges, wo sie angeblich jeden Tag ein Kunstwerk schaffen. Niemand sieht, dass das meist am Fliessband ein Jahr im Voraus vorproduziert wurde, dass die Leute heimlich abhängen oder Mist produziern. Oder im Burnout landen. Man vergleicht sich mit Fake-Fassaden. Oder Influencern mit nem ganzen Studio. @z428@social.lol

Replies (1)

  • @z428@social.lol 2026-05-22 09:52

    @NatureMC@mastodon.online Das find ich indes spannend. Weil: Ich hab Instagram, als ich es noch genutzt habe, immer komplett anders wahrgenommen. Ich bin dort seit 2012 unterwegs gewesen, immer in einer gewissen stilistischen Blase von Momentaufnahmen, und da ging's eigentlich nie um bewusste Kreativität, um das Erschaffen von Dingen, das Präsentieren von Ergebnissen oder sowas. Da ging's darum, mit dem Smartphone unterwegs zu sein und Momente festzuhalten, die festhaltenswert erschienen. Sehr straightforward, sehr ungeordnet, ohne große Erwartungshaltungen oder Erklärungen. Das ist so ein Modus, den ich derzeit am ehesten noch in Tumblr sehe, in Teilen in Bluesky/ATmosphere, im Fediverse leider kaum bis nicht. Und offline hab ich zu wenig Kontakte und Netzwerke hierfür, wobei das auch nicht vergleichbar wäre. Für mich war, ist Kreativität leider immer irgendwie digital (gewesen). @stephan@sonomu.club

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