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@blind_mapmaker@eldritch.cafe

Post #3195688

2026-05-24 08:49 UTC

@odr_k4tana@infosec.exchange @JuenniausUebach@mastodon.social @Mela@zusammenkunft.net Ausschluss vom öffentlichen Leben, (wortwörtliche) Verweigerung der Begegnung auf Augenhöhe und Befeuerung der Idee, dass Extrakosten zur Ermöglichung von Teilhabe nicht vertretbar wären, sind Merkmale von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Ob jetzt, wie Palmer sagt, auf jeden Fall 40 Sitzplätze wegfallen müssten um einen Zugang zu schaffen, ist ein Nebenschauplatz. Ich kenne die Lokalität nicht, könnte mir aber vorstellen, dass für eine Bühne auch ein Rollstuhlaufzug oder Ähnliches in Frage käme, was erheblich platzsparender wäre und auch Synergieeffekte hätte. Der entscheidende Punkt ist aber, dass Palmer gerne Meinungen kundtut, die auf Ausschluss von Menschen mit Behinderung drängen. Dass damit vorgeblich Kosten gespart werden könnten, scheint mir eben nicht sein Hauptanliegen zu sein. Der Ausschluss von Menschen mit Behinderung ist vielmehr etwas, auf das viele von sehr bis extrem rechter Seite drängen und das obwohl Deutschland in Sachen Inklusion nicht etwa eine Vorreiterrolle, sondern relativ viel Nachholbedarf hat. Es ist nicht weit hergeholt, wenn einige denken, dass er sich mit solchen Kommentaren mehr Spielraum für seine anderen politischen Vorhaben schaffen möchte, denen sonst vielleicht mehr Widerstand entgegen gebracht werden würde. Was er im Innersten wirklich denkt, ist für eine Einschätzung seines Verhaltens meines Erachtens irrelevant. Wer gegenüber einzelnen Gruppen menschenfeindlich handelt, kann auch als Menschenfeind bezeichnet werden.

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