Post #3118068
2026-04-07 21:46 UTC
@david@openbiblio.social wie andere schon geschrieben haben, das Glas ist "mit Eigenspannung" produziert. Kommt es lokal zu einer Überlastung, zerspringt das ganze Glas, quasi Bruchfortpflanzung.
Wenn ich mir das Foto anschaue, könnte es bei den noch bestehenden hilfreich sein, eine Kunststofffolie mit kleinen Noppen oder zur Not auch Küchenrolle drauflegen, um eine Dämpfung beim Reinstellen der Glasflaschen zu erreichen (Metall sehe ich nicht, Behältnisse aus Kunststoff sind kein Problem).
Könnt mir vorstellen, dass ein- oder mehrmaliges "schwungvolleres Reinstellen" der Glasflaschen und/oder dabei seitlich anstoßen Mikrorisse entstanden sind, die sich dann langsam unter der Belastung der "Beladung" fortgepflanzt haben bis schlussendlich der Bruch stattgefunden hat - und mit diesem hat sich die Spannung blitzartig abgebaut, daher der Knall.
Als Maschinenbauer hat man mit Glas weniger zu tun, Bruchmechanisch gibt es aber durchaus Ähnlichkeiten bei (sehr) harten Teilen.
Replies (2)
-
@mechanical0815@tyrol.social 2026-04-07 21:49
@david@openbiblio.social falls es sich von der Höhe ausgeht lieber die schwereren Flaschen unten hinstellen und die Teebeutel oben.
-
@xriss@troet.cafe 2026-04-08 01:58
@mechanical0815@tyrol.social @david@openbiblio.social Genau. Du bekommst ESG durch Beschädigung der Oberfläche zum Springen... Das ist an den Kanten durch Anschlagen leicht möglich. Ein Kantenschutz genügt schon. Dann gibt es noch die 'Spontanbrüche' (aus Wikipedia): 'Bei herkömmlichem ESG kann es bei Aufheizung durch Sonneneinstrahlung (z. B. bei Fassadenverglasungen) oder bei hohen Temperaturschwankungen zu sogenannten „Spontanbrüchen“ kommen, die ihre Ursache in korrodierenden Nickel(II)-sulfideinschlüssen haben'