Post #3101006
2026-05-16 06:12 UTC
@thomas_watercolor@mastodon.peaceful.social @BeeDoubleYou@norden.social Gute Frage. Kein Mensch drückt heute noch den Keilstift in frischen Ton. Aber die Tontafeln haben alle Kriege und Brände überstanden. Digitale Schriften werden das mit Sicherheit nicht. Ich denke, dass es gut ist, alte Fähigkeiten zu pflegen, auch durch Zeiten, wo sie offensichtlich nicht gebraucht werden. Der alte Schreiner sollte mehr verdienen, als der junge Programmierer. ... Es ist gut zu wissen, wie man sät und gießt, wie man selber kocht und zubereitet. Ich weiß aber auch, dass der Beruf des Gärtners, den alle vor mir lebten, keine Folge finden wird. Der Verzicht auf Erfahrungswissen, auf altes Wissen, ist kultureller Selbstmord. Gewiss. Aber wir haben die Kraft, diesen Spagat zwischen Neugier und Bewahrung auszuhalten.
Replies (1)
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@thomas_watercolor@mastodon.peaceful.social 2026-05-16 06:28
@klimagarten@social.tchncs.de @BeeDoubleYou@norden.social dies muss jedem selbst überlassen bleiben, schließlich kann man eigenständig entscheiden, wohin die Reise gehen soll. Es ist jedoch äußerst befremdlich, Kindern bereits jetzt vor Augen zu führen, welche Berufe durch KI ersetzt werden könnten und wie hoch die entsprechende Wahrscheinlichkeit dafür ist. Ein solches Vorgehen der "Agentur für Arbeit" ist bezeichnend - es spart vermutlich Zeit, lässt aber die pädagogische Sorgfalt vermissen. Um beim Thema zu bleiben 🥴