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@RenkeSiems@openbiblio.social

Post #3085876

2026-02-06 05:57 UTC

@lazy@fedi.at Das kann teils die Motivation sein, aber die Schlussfolgerung scheint mir nicht richtig. Der im Artikel beschriebene Mechanismus ist ja ähnlich wie bei den Medien, wo der Traffic zusammenbricht, weil die Leute in der KI-Zusammenfassung oder Promptantwort hängen bleiben. Und warum sollten OSS-Communities resistenter sein als Kultur-Freiberufler wie Illustratorinnen, Übersetzerinnen? Die leben ja auch von einer Art Mischkalkulation und verschwinden deshalb gerade in Massen. Es ist die Macht.

Replies (1)

  • @lazy@fedi.at 2026-02-06 07:51

    @RenkeSiems@openbiblio.social Weil OSS communities in den meisten Fällen auf freiwilliger Arbeit beruhen, also kein Businesskonzept in dem Sinn haben. Der Artikel tut halt so, als ob OSS generell ein Geschäftsmodell ist. Mmn geht die Gefahr durch llm für OSS eher von tatsächlich bösartigen Angriffen aus. Llm erlauben sowas wie DoS-Angriffe, indem Fehlerreports und zum Teil commits sehr schnell in sehr großer Menge fabriziert werden können, die nicht auf einen Blick als Spam identifizierbar sind, und einfach die Kapazitäten der freiwilligen Maintainer sprengen.

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