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@steffenloewe@mastodon.social

Post #2996553

2025-04-11 21:21 UTC

@Tyldurden@mastodon.social @dejan@d-64.social Ernst gemeinte Frage: Ist es die Aufgabe der Schule, dass man (immer/meistens) gern hingeht? Oder soll sie nicht auch ein Stück weit auf ein Leben danach vorbereiten, in dem man eben nicht immer nur das tun kann, was man gern tut, sondern sich auch unangenehmen Dingen stellen muss?

Replies (2)

  • @denki@mastodontech.de 2025-04-12 06:53

    @steffenloewe@mastodon.social In meinem Job verlassen sich meine Vorgesetzten darauf, dass ich ihnen sage, wenn sie was falsch verstehen. Ein Mitarbeiter, der nur gehorcht, wäre völlig nutzlos. Unangenehme Dinge macht man auch mit, weil man in einem echten Team und nicht in einer Befehlshierarchie arbeitet. In vielen Jobs ist eine Befehlshierarchie nicht notwendig. Es wird Zeit, dass die nächste Generation ermächtigt wird, ein besseres Miteinander dort auch einzufordern. @Tyldurden@mastodon.social @dejan@d-64.social

    Open ##2996555

  • @Tyldurden@mastodon.social 2025-04-12 11:25

    @steffenloewe@mastodon.social @dejan@d-64.social Tobias hat es gut beschrieben. Man sollte zwischen Disziplin und echter Motivation unterscheiden. Es gibt im Beruf immer unangenehme Phasen, die man durchstehen muss. Tut man seine Arbeit jedoch nur aus Pflicht, kann das psychisch krank machen. Menschen, die ihren Job gern machen, sind meist besser darin. Wichtig ist auch, eigene Entscheidungen treffen zu können – das wird in der Schule oft verlernt.

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