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@wayneoween@mastodon.pnpde.social

Post #2953040

2026-04-10 13:42 UTC

@mitvorteil@mastodon.pnpde.social Ich versuch mal Gegenargumentation! Dein Punkt ist finde ich stark "urban-centric". Wer 1h oder mehr außerhalb wohnt, weiß: Wenn alles 15km+ weg ist und Öffis für 20min Auto-Strecke 1h+ brauchen, kauft das Auto einem jeden Tag Lebenszeit zurück. Und mehr Zeit = Freiheit. Und nur weil es rumsteht, ist es nicht Nutzlos. Oder ist ein Feuerlöscher auch in 99,99% der Zeit den du ihn hast nutzlos? Aber natürlich hast du recht: Auto = Freiheit, weil Öffis systematisch kaputtgespart wurden.

Replies (2)

  • @wayneoween@mastodon.pnpde.social Bin regelmäßig auf dem Land bei Familie und freue mich da immer über nicht-vorhandene Fußwege und den einen Bus, der an drei Tagen Wochenende vorbeikommt. Aber die Tatsache, dass Öffis so lange für die gleiche Strecke brauchen ist ja menschengemacht. Stattdessen dürfen Innenstädte nicht autofrei sein, weil wie sollen die Leute vom Land zum Bummeln in die City kommen? (tun sie ohnehin nicht aber ist ein geiles Nicht-Argument).

    Open ##2953041

  • @Mata@digitalcourage.social 2026-04-14 04:36

    @wayneoween@mastodon.pnpde.social @mitvorteil@mastodon.pnpde.social Metallkäfig, der uns als Freiheit verkauft wird, obwohl er uns, die Gesellschaft, Umwelt und Klima übermäßig Energie in jeder Form kostet, trifft es. Alle Gegenargumente hinken. Die Menschen kaufen sich ja keine Autos, die sie von A nach B bringen. Sie kaufen sich Statussymbole, die ihre Stellung in der Gesellschaft repräsentieren, ihnen den Anschein von Macht und/oder Sexappeal verleihen. Und weil sie eine so innige, liebevolle Beziehung zu ihrem Metallkäfig haben, haben sie zugelassen, das alle andere Infrastruktur vernachlässigt, zurück gebaut und zerstört wurde und wird.

    Open ##2953042