Elektrine lite

← Feed

@Nike_Leonhard@literatur.social

Post #2914600

2026-05-25 07:53 UTC

@dgfeist@fediscience.org Ich glaube, du hast den Artikel nicht gelesen. Außerdem bekommen auch Erben nur das, von dem sie wissen, dass es da ist. Testamente enthalten nicht notwendigerweise eine Vermögensaufstellung. Banken melden sich nicht von alleine. Und wenn alles digital abgewickelt wird, die Dateien verschlüsselt sind, die Zugangsdaten im Vault eines Computers liegen, der selbst durch ein Passwort gesichert ist ... Viel Spaß! Das ist wie Bargeld hinter der Holzvertäfelung. @Fishy@bonn.social

Replies (1)

  • @dgfeist@fediscience.org 2026-05-25 10:51

    @Nike_Leonhard@literatur.social @Fishy@bonn.social Ich weiß sehr genau, was passiert, wenn jemand stirbt und man zum Erben wird. Ich hatte kein Problem, auf Bankkonten, Verträge, Online-Zugänge etc. meiner Eltern zuzugreifen. Ich brauchte keine Passwörter zu kennen, weil ich mit Testament und Sterbeurkunde direkt Zugang zu allem inkl. Emailkonten bekommen habe. Und wenn man erstmal Zugang zur Email hat, kriegt man auch mit, was da so an Kommunikation stattfindet. Z.B. über Newsletter oder Hinweise auf neue Kontoauszüge. Außerdem kann man die meisten Passwörter damit resetten. In meinem Fall gab es ein Testament, das bei Gericht hinterlegt war. Da ging es schneller. Mit Erbschein dauert es einige Wochen länger. Wer aber in einer Familie alltägliche Ausgaben wie Miete, Betriebskosten, Versicherungen etc. über ein persönliches Konto laufen lässt, auf das der Partner keinen Zugang hat, macht sowieso schon mal was ziemlich falsch.

    Open ##2914601