@laemmerbiss@digitalcourage.social
Post #2905413
2026-03-27 08:21 UTC
@haekelschwein@mastodon.social
Früher war die SPD einer Partei der Arbeiter. Das schloss auch die ein, die gerade keinen Arbeitsplatz hatten oder nie einen haben würden.
Heute sieht die SPD nur die als Arbeiter an, die einen Arbeitsplatz haben.
Das exkludiert Arbeitslose, Kinder, Jugendliche, Alte, Schwerbehinderte, Asylbewerber, durch Care-Arbeit verhinderte, uvm.
Die SPD hat aus der klassischen 3-Klassen-Gesellschaft eine 4-Klassen-Gesellschaft gemacht und den Klassenkampf nach unten erweitert.
Replies (1)
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@haekelschwein@mastodon.social 2026-03-27 09:16
@laemmerbiss@digitalcourage.social Ja, genau so! Die SPD kapiert nicht mehr, dass die Arbeitslosen, Armen, etc. zur Gemeinschaft der Arbeiter gehören, aber von den Kapitalbesitzern als Hebel benutzt werden, um die Arbeiter besser ausbeuten zu können. Deshalb war die SPD einst bemüht, diese Hebelwirkung zu minimieren, indem man die Arbeitslosen aus dem Elend holt. Die Konservativen hingegen wollten immer, dass Arbeitslosigkeit ein möglichst großes Schreckgespenst bleibt, um die Arbeiter zu disziplinieren.