Elektrine lite

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@loopy@plasmatrap.com

Post #2877389

2026-05-26 07:03 UTC

Ein warmer, drückender Morgen, in dem Gedanken sich verselbstständigen und über die sichtbare Realität wie eine zweite, dichter aufgeladene Ebene legen ... Außen bleibt alles schlicht, fast ernüchternd unspektakulär und genau daraus entsteht dieser stille Kontrast zwischen Alltag und innerer Bedeutungsmaschinerie. In der Küche beginnt der Tag zwischen ersten Handgriffen und noch ungeordneten Gefühlen, im Wohnzimmer liegt ein immer nur funktionierender Mensch auf dem Sofa ausgestreckt, noch im Übergang zwischen Nachtschicht und kommender Spätschicht, das Schnarchen als Zeichen eines Körpers im Dauerbetrieb. Der Fernseher läuft als konstantes Hintergrundgeräusch, vermutlich schon die ganze Nacht. Im eigenen Zimmer schläft die Teenager-Tochter tief und ungestört, weit weg von jeder Erwartung des Tages,, der Hund positioniert sich derweil in der Küche an der Tür, aufmerksam, strategisch, immer bereit für die Möglichkeit eines kulinarischen Zufalls. Die Katze sitzt auf der Fensterbank und frisst laut und selbstverständlich ihr Frühstück, als hätte sie mit dem restlichen System um sie herum nur lose Verträge ... Drei Räume, drei Zustände, drei völlig unterschiedliche Geschwindigkeiten innerhalb einer Wohnung ... Guten Morgen Fediverse 🌻☕🦋

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