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@Azetbur@dresden.network

Post #2850006

2026-05-02 09:05 UTC

Als regelmäßige Radlerin hat man gut trainierte Reflexe. Man nimmt seine Umgebung wahr. Man handelt vorausschauend. So gut wie es eben möglich ist. Aber all diese Fähigkeiten haben die Menschen verloren. Auch durchs auto. #Übersehen als Ausrede. Dabei nimmt deren Gehirn die Situation einfach nicht mehr wahr. Diese langsame bzw träge Reaktion. Gruselig. Und mit der Bratwurst vor der Fratze wird dann über die Radler geschimpft, denen sie zu gerne ihr eigenen Verhalten vorwerfen. Aber der routinierte Radler macht das nicht. Das sind die selbst. Und wenn das mit denen nicht klappt, müssen die Fressbuden am Elbradweg eben weg. Die können ja an der Bundesstraße aufgebaut werden.

Replies (3)

  • @DerSchulze@elbmatsch.de 2026-05-02 09:11

    @Azetbur@dresden.network die Leute haben ja schon zu Fuss eine Reaktionszeit wie ein Faultier in Slowmotion. Ehrlichweise müsste es eigentlich mehr "Unfälle" draussen geben, so wenig und Unachtsam man seine Umwelt wahrnimmt. Ganz losgelöst von allem...

    Open ##2850016

  • @advancingu@social.tchncs.de 2026-05-02 09:16

    @Azetbur@dresden.network Ganz normale Fressbuden, aber mit Ausrichtung auf eine Bundesstraße raus finde ich eine wunderbare Vorstellung, wie sich die ungleiche Bedeutungszuweisung im Verkehr darstellen lässt.

    Open ##2850018

  • @Azetbur@dresden.network Interessante Sichtweise. Zustimmen würde ich dir, daß die Wahrnehmungsähigkeit kräftig abnimmt. Kausal das Autofahren in den Drodergrund zu stellen, halte ich aber für falsch. Auch bei Auofahrern war es ja nicht immer so und ist auch nicht überall so... Beim Straßenverkehr in anderen habe ich ganz krass audere Erfahrungen gemacht. Was hier im §1 der StVo steht ist da generell usus. Entscheidender ist da da gesllschaftliche Verständnis von Mobilität und wem die Straße "gehören"!. ... von Barcelona über Neapel bis Istanbul...

    Open ##2850022