Post #2767614
2026-05-22 05:40 UTC
Replies (6)
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@AzzuenBenAslan@meow.social 2026-05-22 05:48
@stephan@sonomu.club Zumindest kreativ im Erfinden von Ausreden, warum man nicht kreativ zu sein meint? ;-) Aber ich stimme dir zu: Kreativität ist vielfältig. Wenn man freilich denkt "Kreative, das sind die, die Bilder malen oder Musik komponieren", dann kann man sehr wohl unkreativ sein. Bin ich zum Beispiel. Aber es gibt so viel mehr Möglichkeiten, wo man seine Kreativität entdecken kann. Im Grunde kann man jede beliebige Tätigkeit wahlweise nach dem Kochbuch abarbeiten oder kreativ ("frei Schnauze") lösen. Auch das ist Kreativität.
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@z428@social.lol 2026-05-22 06:06
@stephan@sonomu.club Ich kenn das Gefühl aber. Hochstapler und so. Die Einordnung der eigenen Fähigkeiten, insbesondere im Vergleich zu anderen (und der Frage, ob die eigene Kreativität auch nur ansatzweise genug "Wert" für irgendetwas außer den eigenen Ausdrucksversuch hat - vermutlich muss sie das nicht, aber manchmal wirkt es so).
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@messieass@procial.tchncs.de 2026-05-22 06:19
@stephan@sonomu.club Glaube an Dich selbst, bevor es niemand tut!
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@wobintosh@chaos.social 2026-05-22 07:32
@stephan@sonomu.club Mischung aus Imposter Syndrom und Schwierigkeiten, aus eher konfusen Ideen was konkretes zu machen ist das bei vielen, denke ich. Also weniger Mangel an Kreativität, mehr Mangel an Techniken zur Umsetzung. Darauf schiebe ich das jedenfalls bei mir.
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@Nike_Leonhard@literatur.social 2026-05-22 08:35
@stephan@sonomu.club Vor allem: Wir sind immer auf das Ergebnis fixiert. Kreativität ist aber eher ein Prozess als ein Ergebnis. Sie ist - wie Begabung - nicht mal notwendige Bedingung für gute Ergebnisse. Backen z. B. ist eine völlig unkreative Beschäftigung. Hat man einmal ein gutes Rezept gefunden, erzielt man die besten Ergebnisse, wenn man sich stumpf daran hält. Kreativität ist das Spiel mit Möglichkeiten. Das kann fürchterlich schief gehen, ist aber die Voraussetzung für Veränderungen.
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@NatureMC@mastodon.online 2026-05-22 08:48
@stephan@sonomu.club Hören wir bei *jedem* Museumsworkshop. Je erwachsener und "etablierter" die Leute, desto schwieriger. Je nach Persönlichkeit versuchen wir, das zu brechen, indem wir sie zum Spielen bringen, sie ans Kindsein erinnern. Oder wir geben eine Aufgabe, wo sie absichtlich richtig scheitern sollen, "Müll" machen. Wenn die dann merken, wie toll und kreativ ihr Müll ist! Die gesellschaftl. Erwartungshaltung erstickt dss oft. Und ja, jede/r ist kreativ.