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@Norbert2026@mastodontech.de

Post #2765636

2026-04-18 06:10 UTC

@nicolegoebel@digitalcourage.social Ich sehe digitale Räume im Grunde in zwei Richtungen: Entweder man nutzt sie als eine Art Sprachrohr – man formuliert Gedanken aus, bereitet sie für sich selbst vor und bringt sie dann nach außen. Dafür braucht es aber eine eigene Basis außerhalb dieser Räume: Zeit zur Reflexion, ein Leben jenseits des Stroms. Ohne das wird es schnell anstrengend.

Replies (1)

  • @Norbert2026@mastodontech.de 2026-04-18 06:10

    @nicolegoebel@digitalcourage.social Oder man bewegt sich hauptsächlich reaktiv darin – man kommentiert, reagiert, stimmt zu oder lehnt ab, oft im Moment. Das ist nicht per se falsch, verstärkt aber vor allem das, was ohnehin schon da ist. Für mich liegt der Unterschied darin, ob soziale Medien ein Ausdruck von eigenem Denken sind – oder ob sie einen selbst in ihrem Tempo mitziehen.

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