Elektrine lite

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@Hackhoernchen@toot.kif.rocks

Post #2742783

2026-04-30 10:24 UTC

@psy@social.troll.academy War ziemlich zufrieden mit Arbeit aus diesem Camper. So als Kompromiss. Man hat dann zumindest ziemlich viel vom restlichen Leben. In Vollzeit aber eher anstrengend, das müsste man vermutlich etwas anders aufziehen. Das ganze Aussteigerzeug hakt leider oft daran sich darauf zu stützen, dass man jung mit einem funktionierenden Körper ist, die Sicherheit an einer Community hängt die man im Grunde jederzeit vollständig verlieren kann, usw. Mein bester Ansatz bisher ist Lifestyle Creep vermeiden und das Geld da reinstecken wo es mir entweder langfristig Geld spart oder in Erinnerungen.

Replies (1)

  • @psy@social.troll.academy Das andere Ding ist: Stabiles Netzwerk aus Menschen bauen, in dem der Kapitalismus möglichst keine Rolle spielt. Bock zu reisen? Freunde besuchen und kostenlos pennen. Einsam und hungrig? Freunde zurück einladen, vielleicht kochen die auch zufällig was leckeres in deiner Küche. Werkzeug fehlt? Netzwerk fragen, irgendein Nerd hat das eh oder kann dir herstellen was du brauchst. Tiersitter gesucht? Freunde lieben dein Flauschevieh! Kein Geld für den Ausflug? Kriegt man unter Freunden auch anders geregelt. Ich mag den Ansatz sehr mit dem Geld aus der unvermeidbaren Lohnarbeit einen Space zu schaffen, in den ich Menschen einladen kann und wo sie den Druck des Kapitalismus für einen Moment weniger oder nicht spüren müssen. Das kann mein Zuhause sein, aber auch was ich aus mir selbst mache und was entsteht wenn ich Menschen meine Aufmerksamkeit schenke. Wenn man solche Spaces miteinander teilt, haben am Ende alle was davon.

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