Post #2718136
2026-04-06 11:30 UTC
Das Gute an der Demokratie sind grundsätzliche Anreizstrukturen, die "Machterhalt" und "Probleme-lösen" einigermaßen auf eine Linie bringen, z.B. durch eine wahrnehmbare Opposition, kritische Medien und relevanten öffentlichen Druck.
Durch die Fragmentierung des Mediensystems, Filterblasen etc. funktionieren diese Mechanismen aber immer schlechter.
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Replies (1)
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@cark@social.tchncs.de 2026-04-06 11:31
Politische Akteur:innen können ihr eigennütziges Framing immer besser direkt und ohne kritische Einordnung an ihre Zielgruppe ausspielen. Auf Kritik muss nicht mehr eingegangen werden, sie wird stattdessen ignoriert, oder wenn es sein muss im eigenen Framing delegitimiert. Und dieser Modus der Unerreichbarkeit für inhaltliche Kritik erlaubt natürlich auch wildere Ursprungs-Takes, die ganz auf die eigene Zielgruppe zugeschnitten sind. 4/