Elektrine lite

← Feed

@cark@social.tchncs.de

Post #2718105

2026-04-26 21:23 UTC

@heri@net.miaumuh.ch Umgekehrt bedeutet, das Konzept des "konstruktiven Diskurses" aufzugeben, ja entweder Resignation oder Militanz. Und da würde ich ganz nüchtern, also auf Ebene der instrumentellen Vernunft sagen: Diskurs ist die aussichtsreichste Strategie um die absehbaren Probleme abzuwenden oder zumindest abzumildern. Mein stärkstes Pro-Diskurs-Argument habe ich von #FelixEkardt: Wer mit scheinbar wohldurchdachten Gründen versucht dafür zu argumentieren, dass ratioinaler Diskurs sinnlos oder unmöglich sei, widerspricht sich durch diese Argumentationshandlung selbst. 😉 PS: Texte und Vorträge von Felix sind wirklich sehr empfehlenswert. 2/2

Replies (1)

  • @molosovsky@literatur.social 2026-04-27 00:22

    @cark@social.tchncs.de Viele gute Gedanken hier. Vermutung: Brauchbarer Diskurs kann erst gedeihen, wenn Kultur Wege findet Angst, Verwirrung, Unsicherheit, Hilflosigkeit, Trauer, Scham, Enttäuschung usw. zuzugestehen und miteinander zu teilen. Wir leben wieder in ›apokalyptischen Zeiten‹; im klassischen Sinne offenbaren sich enorme Zusammenhänge, die (zu) lang verdrängt und ignoriert wurden. Vor allem eben was Stoffwechsel mit der Natur und Verteilung von Leid angeht. @heri@net.miaumuh.ch #IchWIlleineBessereKatastrophe

    Open ##2718107