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@johnnythan@tuebingen.network

Post #2612044

2026-05-08 08:42 UTC

@mro@digitalcourage.social Das ist ja nicht alles, worum es ging. Und selbst wenn wir es darauf beschränken: - Ziel ist Verkaufsoptimierung - Ziel ist, durch die UX kein Nachdenken auszulösen - Ziel ist, bloß nicht Nachdenken. - Das kreative, unerwartete bleibt dabei auf der Strecke Es geht auch nicht darum, jetzt alles extra kompliziert zu machen. Eine Balance ist an der Stelle wichtig. IMHO.

Replies (1)

  • @mro@digitalcourage.social 2026-05-08 09:41

    Hi @johnnythan@tuebingen.network ach so. Ja, der manipulative Mißbrauch ist häufig. Erstaunlich, ich habe das Buch völlig anders rezipiert. "Think" weniger als "Nachdenken", mehr als "Rätseln", mir war der Vertriebskontext egal (und auch der ist ja nicht per se böse), bei mir war der Anlaß B2B Werkzeug-App Entwicklung. Ich kenne das sonstige Oevre von Krug nicht und las gleichzeitig "Design of Everyday Things" - das erschien mir sehr empathisch und menschlich. Aufruf zum Mißbrauch sah ich in keinem der Bücher, sondern #Barrierefreiheit. #Empathie braucht keine Balance, oder? Danke für die Klärung. P.S.: Ich hatte mal ein Waschbecken mit vertauschten warm/kalt Leitungen und mußte jedesmal überlegen - wie war das hier? Der Kreativitätsschub hielt sich in engen Grenzen.

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