Post #2610534
2026-05-07 18:16 UTC
@KathrinBB@mastodon.social @derspringendepunkt@troet.cafe
Diese "Free-Birth-Bewegung" spricht unterschiedliche Leute an, z.B. auch Frauen, die bei Geburten im Krankenhaus schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Manche argumentieren da auch feministisch (oder behaupten das zumindest...), so in die Richtung "Wir Frauen schaffen das ganz alleine, die böse männliche Schulmedizin schadet Müttern und Babys". Hebammen werden, obwohl sie meistens Frauen sind, da auch gleich zur bösen männlichen Schulmedizin gezählt.
Das ist dann schnell anschlussfähig Richtung TERFs (mit TERF-Ansichten wie "Nur Frauen können gebären", "Nur Mütter sind echte Frauen", "Nur wer leidet, ist eine echte Frau bzw. Mutter") und dann ist es ja nicht mehr weit zu ganz traditionellen rechten Geschlechterrollen "Mutter zu werden ist der Hauptdaseinszweck und das wichtigste für Frauen überhaupt".
Gab da eine Artikelserie beim Guardian über diese Free-Birth-Sache, wegen mehrerer vermeidbarer Todesfälle schon hart zu lesen...
Worauf ich eigentlich hinauswill, da können nicht nur Rechte hineinkippen, sondern z.B. auch politisch links oder mittig eingestellte Schwangere, die nach einer traumatischen Geburt im Krankenhaus nach Alternativen suchen und von zunächst feministisch klingenden Slogans angezogen werden.
Replies (1)
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@KathrinBB@mastodon.social 2026-05-08 12:54
@Mab_813@fedi.at @derspringendepunkt@troet.cafe . Ja sicher - das Gebären an sich is unpolitisch. Mir gings auch nur um die Doku zu dieser EINEN Person und deren Verbindungen ...