Post #2460569
2026-03-15 23:10 UTC
@Chaotica@nrw.social @AutisticCatLady@hessen.social
Ich glaube, das mit den Alternativplänen ist eine gute Strategie, weil neurodivergente Menschen ja auch oft ein ganzes Umfeld aus anderen neurodivergenten Menschen haben. Und bei denen ist dann die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie für das Geplante dann doch keine Löffel mehr übrig haben, weil irgendeine unplanbare Sache für Überreizung und Erschöpfung gesorgt hat.
Oder die Person mit ADHS merkt kurz vorher, dass sie aus Versehen zwei bis drei unvereinbare Pläne gleichzeitig gemacht hat.
Vielleicht hilft es dann auch, sich bewusst zu machen, dass die anderen die Vereinbarungen nicht aus böser Absicht reißen. Dann kannst du dich mit einem besseren Gefühl motivieren, einen Plan B bis D zu machen.
Mein authistischer Mitbewohner macht das so bei Verabredungen mit einer Freundin, die es dann oft doch nicht schafft. Er kann inzwischen mit ernsthaft guter Laune auf seinen Plan B umsteigen, wenn es mal wieder so kommt.
Replies (1)
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@AutisticCatLady@hessen.social 2026-03-16 11:51
@kleines_z@queer.group bei neurodivergenten Menschen hab ich kein Problem mit Absagen oder geänderten Plänen. Ich sage auch oft ab wg Energiemangel oder Depression. Es geht um Neurotypische 😅 die mich teilweise einfach vergessen. Aber ist ein guter Punkt von dir, dass sie das nicht aus böser Absicht machen. Das unterstelle ich ihnen nämlich wenn ich sehr gestresst bin davon. Danke euch. @Chaotica@nrw.social