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@luce@eldritch.cafe

Post #2416625

2026-04-11 09:30 UTC

@lisa@social.telemetrydeck.com Das tut mir sehr leid :/ Was ich immer sehr hilfreich finde, wenn ich in einer depressiven Episode stecke: wenn freund*innen einfach immer wieder da sind und z.B. anbieten zusammen spazieren zu gehen oder wenn wenig Energie da ist einfach zusammen rumzuhängen und zu malen oder was auch immer eine nette einfache Beschäftigung ist, oder vielleicht auch mal ein bisschen bei Alltagsdingen unterstützen. Und wenn ich weiss, dass es ok ist wenn ich schlecht drauf bin und es schwierig ist und ich weiss die Freund*innen können das halten und mögen mich trotzdem noch. Und ganz wichtig: abgrenzen und nicht in eine Therapierenden-Rolle gehen. Das kann sehr belastend sein und ich denke, die Person wird es dir später vielleicht auch danken. Vor allem dann wichtig wenn die Person sich selber gerade keine Hilfe holen kann/möchte. Ermutigen, zusammen Informationen raussuchen, Unterstützung anbieten beim Hilfe in Anspruch nehmen (anrufen, hinbegleiten, anstehende Entscheidungen zusammen durchdenken…), aber am Schluss kann nur die betroffene Person entscheiden professionelle Unterstützung anzunehmen. Oh und auch ganz wichtig: ich finde es sehr hilfreich, wenn ich mich darauf verlassen kann dass meine Freund*innen nur das anbieten und tun, was sie auch gerade können, und damit nicht über ihre Grenzen gehen. Ich weiss nicht ob das hilfreich ist oder nicht, und ob das möglich ist oder infrage kommt: es gibt in grösseren Kliniken oder Unikliniken auch noch Therapiemethoden wie Ketamintherapie, in meiner Stadt innerhalb einer Studie auch Psilocybin-Therapie (mushrooms, ich weiss aber nicht ob das in DE möglich ist), EKT und ich glaub auch noch andere Ansätze, die evidenzbasiert angewandt werden und gut wirksam sind wenn andere Methoden nicht helfen.

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