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@nerdfall@social.tchncs.de

Post #2416399

2026-05-10 06:56 UTC

Nachdenklich zum #Muttertag : Ist das bei euch im #Ehrenamt auch so, dass #Frauen, die #Mutter werden, danach „verschwinden“? Nicht nur für die Stillzeit sondern oft für immer, während die Väter ganz normal weiter machen, manchmal noch engagierter und präsenter als früher?

Replies (4)

  • @nerdfall@social.tchncs.de Tatsächlich würde ich sagen, dass sowohl Vater als auch Mutter definitiv weniger präsent sind. Allerdings (in meiner kleinen Stichprobe) schon weiter machen und wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind auch wieder präsenter werden. Allerdings ist der Wiedereinstieg „schwieriger“ je länger die Abwesenheit war.

    Open ##2888309

  • @alipercapita@linke.social 2026-05-10 08:53

    @nerdfall@social.tchncs.de Was für die Lohnarbeit gilt, gilt offenbar auch fürs Ehrenamt: Wir sind von Geschlechtergerechtigkeit noch weit entfernt.

    Open ##2888310

  • @coba@gruene.social 2026-05-10 09:16

    @nerdfall@social.tchncs.de ich kenne es so, dass vor allem Mütter sehr aktiv werden in Elternvertretung vor Ort, Kita und Aktivitäten der Kinder. Sobald es aber etwas organisierter wird im Ehrenamt, also sowas wie Bezirkselternauschuss, Bezirkssportbund, Landesvorstand eines gemeinnützigen Vereins. Dann werden es sehr viel mehr Männer. Ob sie Väter sind, spielt auch viel seltener eine Rolle.

    Open ##2888311

  • @Mab_813@fedi.at 2026-05-10 09:47

    @nerdfall@social.tchncs.de Was hilfreich wäre: Nicht jedes Mal gefragt zu werden "Wo das Baby ist" Das hat mich echt genervt, als ich Mutter geworden bin. Und das war eine linke Bubble. Ja, ich konnte auch als stillende Mutter mal 2h weg, warum werde ich dann gefragt, wo das Baby ist? Auffällig war allgemein, dass sich hauptsächlich junge Menschen / Studierende und Pensionist*innen engagiert haben. Die hatten wohl mehr Zeit bzw. waren flexibler.

    Open ##2888313