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@taschenorakel@mastodon.green

Post #2383156

2026-04-30 13:50 UTC

@obucate@bildung.social Das Interview kippt ins Absurde, wenn man sich erinnert, wie er persönlich und seine Parteifreunde mit Robert Habeck umgegangen sind, der immerhin Vizekanzler war. Es ist aber auch absurd, weil absolut Null Selbstkritik und Einsicht, dass er selbst die beklagten Probleme verursachen könnte, oder dass seine Problemanalysen falsch sein könnten. @Koffeinpiratin@mastodon.de

Replies (2)

  • @obucate@bildung.social Auch die Passage zu Olaf Scholz ist zum wegrennen: " Olaf Scholz hatte auch schon einiges wegzustecken. Merz: Das stimmt. Der Unterschied ist: Scholz hat versucht, der Bevölkerung zu sagen, dass alles schon nicht so schlimm wird, wenn man ihn wählt." Merz's Wahlprogramm war: Alles zurück auf Vergangenheit und damit die maximale Steigerung von "wird alles nicht so schlimm". @Koffeinpiratin@mastodon.de

    Open ##2383157

  • @obucate@bildung.social 2026-04-30 19:39

    @taschenorakel@mastodon.green @Koffeinpiratin@mastodon.de Bei den Punkten will ich dir gar nicht widersprechen, aus Merz Sicht ist die Antwort aber logisch: Habeck war ja kein Bundeskanzler und Merkel eine Kanzlerin. Vielleicht finde ich es aber auch einfach nur erfrischend, dass Merz es schafft, ein ganzes Interview sachlich zu bleiben, ohne eine Minderheit zu diffamieren oder ohne einen Altherrenwitz zu platzieren.

    Open ##2383158