2026-08-06 08:58 UTC
@Tamtam@mastodon.de @Rako_Lohgar@social.tchncs.de
Rechnen wir mal. Der typische Autofahrer in D fährt 14.000 km p.a.
Energiekosten:
alter Verbrenner (7 Liter/100 km a 2,10 Euro/l) 2.060 Euro
neues E-Auto (17 kWh/100 km a 0,35 Euro/kWh) 830 Euro.
Kfz-Steuer:
alter Verbrenner: ca. 150 Euro
neues E-Auto: 0 Euro
HU/AU (0,5 pro Jahr)
alter Verbrenner: 80 Euro
neues E-Auto: 0 Euro
THG-Quote
alter Verbrenner: 0 Euro
neues E-Auto: -300 Euro
Ölwechsel/Luftfilter (0,5 pro Jahr)
alter Verbrenner: 80 Euro
neues E-Auto: 0 Euro
Summe Unterhaltskosten pro Jahr:
alter Verbrenner: 2.450 Euro
neues E-Auto: 530 Euro
Gesamtkosten über 3 Jahre
alter Verbrenner: 8.850 Euro (1500 + 3 x 2450)
neues E-Auto: 6.270 Euro (36 x 130 + 3 x 530)
Ooops, der ach so billige alte Verbrenner ist 2.500 Euro teurer. Und dann haben wir noch nicht berücksichtigt, dass Du für 1.500 Euro nur einen absoluten Schrotthaufen bekommst, der über die 3 Jahre natürlich zwingend Reparaturkosten triggert. Mindestens einen neuen Satz Bremsen, weil die beim Verbrenner anders als beim E-Auto stark verschleißen.
Zu den Energiekosten bei E-Autos: Auch wenn du nicht zu Hause Laden kannst, kannst du bei Lidl und Co. für 29 Cent/kWh laden. Wenn Du wirklich viel Autobahn fährst, kannst Du ein Abo abschließen und zahlst dann bei EnBW aktuell zum Beispiel 34 Cent/kWh (auch an der Autobahn). Das Abo kannst Du auch nur für einen Monat abschließen, wenn Du z.B. im Sommer mal 2.000 km Autobahnladen für den Urlaub brauchst. Dann liegst Du inkl. Abokosten (12 Euro/Monat) bei effektiv 0,37 Cent/kWh und das ist immer noch nicht mal halb so teuer wie Fahren mit Benzin und Diesel. Wenn Du im Alltag zu Hause, in der Firma oder bei Nachbarn günstiger laden kannst, sieht die Rechnung für das E-Auto noch viel positiver aus.
Replies (2)
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@Rako_Lohgar@social.tchncs.de 2026-08-06 10:44
@guido3@infosec.exchange @Tamtam@mastodon.de Wobei ich im Stadtverkehr knapp über 11, Überland mit wenig Autobahn 15kWh/100km brauche.
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@FriedhelmFeldmann@mastodon.social 2026-08-06 11:18
@guido3@infosec.exchange Die Privilegien wie das Laden zu Hause oder in der Firma kann man nicht einpreisen. Auch das Laden beim einkaufen nicht, auch wenn es momentan noch klappen kann, da um so mehr E-Autos fahren, desto kleiner die Chance bei Lidl und Co laden zu können und nicht jeder Lidl und Co haben Ladesäulen. Auf Dauer gesehen ist ein E-Auto preiswerter als ein Verbrenner, aber dafür muss man eben das dementsprechende Kapital haben. Bitte einmal von unten nach oben denken. @Tamtam@mastodon.de @Rako_Lohgar@social.tchncs.de