Post #2294982
2026-05-03 07:28 UTC
Replies (2)
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@datenwolf@chaos.social 2026-05-03 07:30
@pandolin@social.pandolin.online Fundamentale Bibliotheken für Systeminfrastruktur die Bugs enthalten die sich reproduzierbar in fehlerhafte Speicherzugriffe äußern… DAS ist was als allererstes in Rust neu geschrieben gehört. Die coreutils, sudo usw. sind extrem gut abgehangen. Und in dem Versuch die jetzt zu "oxidieren" werden da echt haarsträubende, teils sicherheitsrelevante TOCTOU-Bugs eingebaut.
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@pandolin@social.pandolin.online 2026-05-03 22:24
@datenwolf@chaos.social Ein guter Punkt, und ich gebe Dir in der Sache recht. Der jüngste Audit zu uutils hat glaube ich über 100 Issues offengelegt, ein paar offene TOCTOU-Races allein in cp, mv und rm. Genau deshalb hat Canonical die drei zurückgehalten. Das ist nicht der größte Triumph der Oxidation, aber bemerkenswerterweise ein wirklich ehrlichter Umgang damit. BlueZ ist ein noch besseres Beispiel für den eigentlichen Memory-Safety-Bedarf. Der Stack ist seit Jahren bekannt "fragil". Aber Canonical kann BlueZ schlecht eigenmächtig in Rust neu schreiben. Bei sudo-rs und uutils sind sie näher dran, können verteilen, auditieren, zurückrollen. Das ist kein Versäumnis, sondern eher ihr aktiver Wirkungskreis. Mein Punkt im Artikel zielt auch weniger auf "Rust löst alles" als auf den Generationenwechsel und die Lizenzfrage. Beides bleibt unabhängig davon richtig oder falsch, ob ls jetzt der dringendste Brand war. Wire müssen uns aber eins vor Augen halten: Einem Unternehmen, das tatsächlich Arbeit reinsteckt, vorzuschreiben, wo es sich zu engagieren hat, ist eine merkwürdige Erwartungshaltung in einer Branche, in der die meisten User und Konzerne vor allem konsumieren und selber keinerlei Beitrag leisten.