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@lilo@muenster.im

Post #2288990

2026-04-28 16:34 UTC

@AnyaKarl@norden.social Genau als solches Mahnmal gehörten die Rollstühle eben auch vor das Haus. Weil das wie die Radtoten, die Opfer einer autozentrierten radfahrer-feindlichen Stadtplanung sind, eben keine unglücklichen Einzelfälle sind, sondern die Struktur der Wohnheime solche Gewalt erst möglich macht. Raul Krauthausen hat das in dem Artikel recht gut beschrieben: https://taz.de/Ral-Krauthausen-ueber-Morde-im-Oberlinhaus/!5847319/

Replies (1)

  • @AnyaKarl@norden.social 2026-04-28 16:50

    @lilo@muenster.im Ja, deiner Argumentation, dass sie dann als Gegenstück zu den Fahrrädern eigentlich vor dem Wohnheim statt vor dem Altar hätten stehen müssen, kann ich folgen. Hätte das deutlich machen sollen, sorry. Da, wo sie tatsächlich standen, symbolisierten sie für mich leider das, was diese Strukturen auch mit ermöglicht: die grundsätzliche & individuelle Unsichtbarkeit behinderter Menschen. Den Artikel hatte ich damals schon gelesen und, ja, es sind leider keine Einzelfälle.

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