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@cycletrace@climatejustice.social

Post #2234478

2026-04-22 11:37 UTC

Ich sags wie es ist: Als Aktivist ist Mastodon für mich tot. Natürlich ist es hier eine schöne Plüsch bubble. Aber will ich das als Aktivist? Ich will ja leute erreichen, die nicht eh schon meiner Meinung sind. Als Beispiel: Selbes Video auf insta und auf mastodon geteilt. Auf mastodon 11 Likes, 8 reshares. Sonst nix. Auf Instagram: 10k views, 765 likes, 48 reshares, 46 shares (als nachricht oder link), 131 Kommentare (positive und negative) Die weiteren Statistiken auf Instagram lassen vermuten, dass es ca 50% in einer linken bubble und 50% in einer konservativen/rechten ecke gelandet ist. Instagram scheint mir deutlich effektiver für aktivistische Ziele. Wer mich persönlich kennt, der weis, dass ich die idee von mastodon cooler finde, aber für aktivistische Zwecke ist es sinnlos kappas dafür zu nutzen. Ich hab nicht mal das Gefühl, dass die Mobilisierungswirkung da ist. Was sind eure Gedanken dazu?

Replies (2)

  • @KMBB@mastodon.social 2026-04-22 13:29

    @cycletrace@climatejustice.social Traurig aber wahr... schwierig finde ich, dass die höhere Reichweite von Beiträgen, die polarisieren unterm Strich zu mehr Polarisation in den Beiträgen führt, was sich immer weiter verstärkt und so halt leider zu einem immer abgefuckteren Gesamtklima beiträgt...

    Open ##2578726

  • @tabs@climatejustice.social 2026-04-25 14:16

    @cycletrace@climatejustice.social Leider muss ich dir da zustimmen, auch wenn ich es eigentlich nicht wahr haben will. Selbst das Argument, dass ja nicht alle auf Social Media Kanälen wie Insta und co. sind, mag zwar stimmen aber es gibt eben noch mehr Menschen die auf keinen der beiden Plattformen sind. Es ist in unserer aktuellen Gesellschaft nie möglich alle abzudecken. Und das bei begrenzten Kapas. Es wäre schön, wenn Mastodon und co. mehr Mobiliesierungspotenzial hätten. :/

    Open ##2578730