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@Merovius@chaos.social

Post #2134801

2026-05-05 08:29 UTC

@henryk @danimo @marix Das Problem in das ich eben laufe ist, dass ich das durchaus verinnerlicht habe und nun nichts mehr ändern kann. Weil ich es nicht ändern will, ohne zu verstehen, warum es so ist – und weil mir niemand sagen kann und nirgendwo dokumentiert ist, warum es so ist. Und ich vermute, dass sich das durchaus verallgemeinert. Das klingt ja alles gut und schön in der Theorie und ich stimme ja an sich zu. Aber ich glaub, die Praxis wehrt sich da mehr, als man will.

Replies (2)

  • @danimo@chaos.social 2026-05-05 08:46

    @Merovius Deswegen habe ich postuliert, dass man das nie als Absolutum sehen darf. "Ich weiß nicht warum es da ist also darf ich es niemals anfassen" heißt im Zweifel Stagnation. Aber es gibt genug die "Do-ocracy" immer nur aus ihrer eigenen (per Definition) eingeschränkten Perspektive betreiben und dabei gerne anderer Leute Arbeit mit dem Hinterteil einreißen. Das ist dann richtig frustrierend. @henryk @marix

    Open ##2134802

  • @frederik@ohai.social 2026-05-05 08:51

    @Merovius @henryk @danimo @marix Genau das! Manchmal ist ein "Breaking Change" die einzige Möglichkeit, herauszufinden, *warum* etwas so war, wie es war. Hab schon mehr als einmal die Situation gehabt: Niemand kann/will erklären, warum das damals so eingerichtet wurde. Dann ändert man es, irgendwas geht kaputt, und plötzlich kommt jemand aus der Versenkung "Natürlich hätte man das nicht ändern dürfen! Das haben wir doch damals so gemacht, weil...!"

    Open ##2134804